Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Madame Rahmond.

„Nun?

Ich.

„Nun, Madame, ich wende mich an Sie, um zu vernehmen, ob mir das Zartgefühl erlaube, eine un⸗ geheuer reiche Frau zu heirathen?

Madame Raymond.

„Herr Dupleſſis, als ich Sie zum erſten Male nach einem langen Zeitraume wiederſah, ſagte ich Ihnen einer von den Gründen, welche, abgeſehen von dem neuen Dienſte, den Sie meinem Sohne geleiſtet, mächtig bei mir dahin gewirkt haben, daß ich Ihnen meine Ach⸗ tung wiedergeſchenkt, ſei die außerordentliche Zartheit geweſen, von der Sie einen Beweis dadurch gegeben, daß Sie die Mitgift von Albine ihrer Familie erſtat⸗ tet; Sie ſind alſo unfähig, ſich je durch ein gemei⸗ nes Intereſſe beſtimmen und leiten zu laſſen .. Uebrigens beſitzen Sie, glaube ich, ein bedeutendes Vermögen?

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„Madame Rahmond, mein Vermögen iſt nichts im Vergleiche mit dem von Frau Jefferſon. Madame Raymond. „Sie lieben dieſe Dame?

„Leidenſchaftlich. Madame Rahmond. „Und ſie liebt Sie? 5

Ich. „Ja, Madame. Madame Raymond. „Sie iſt jung und ſchön, wie mir mein Sohn ge⸗ ſagt hat?

Ich. „Oh! ſchön zum Blenden. Madame Rahmond. „Ich wiederhole, Herr Dupleſſis, ich ſchätze das