Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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mehreren Jahren geprüft worden, und ich habe alle Ur⸗ ſache, zu glauben, daß meine Liebe getheilt wird. Madame Raymond. „Immer beſſer .. Wenn es ſich ſo verhält, von welchem Nutzen können Ihnen meine Rathſchläge ſein?

Ich.

„Vor Allem muß ich Ihnen erklären, Madame, daß zwiſchen meinem Vermögen und dem dieſer Frau ein außerordentliches Mißverhältniß ſtattfindet; um Alles zu ſagen . mit einem Worte es iſt von Frau Jefferſon die Rede.

Madame Raymond. „Von der Witwe des reichen americaniſchen Ban⸗

quier? Ich.

„Ja, Madame.

Madame Raymond.

„Sie war, wie mir ſcheint, in erſter Ehe mit einem der Jugendfreunde von Ihnen und Jean ver⸗ heirathet?

Ich.

„Ja, Madame, und ich muß Ihnen, unter uns, geſtehen, daß ich ſie während ihrer erſten Ehe liebte. Ich hatte mich von ihr entfernt, weil ich mich nicht der Gefahr ausſetzen wollte, die geringſte Unruhe in die Haushaltung unſeres Freundes zu bringen; ſpäter heirathete ich, leider ohne Liebe, die arme Albine! ... Kürzlich fand ich Frau Jefferſon als Witwe und frei wieder; ſie hat mir das Gefühl nicht verborgen, das ſie während ihrer erſten Ehe für mich gehegt.

Madame Raymond.

„In dieſem Falle iſt die Heirath von allen Sei⸗

ten vollkommen ſchicklich.

„Madame, ich habe die Ehre gehabt, Ihnen zu bemerken, das Vermögen von Frau Jefferſon ſei viel bedeutender als das meinige.