Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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nicht durch ein Billet von Ihnen eine entgegengeſetzte Weiſung erhalte.

ch. „Ich ſoll Ihnen ſchreiben! .. oh! ich zähle darauf, Sie morgen hier zu ſehen. Ce ſarine. „Nein, mein Fernand.

„Was ſagen Sie? Ceſarine.

„Mein Freund, ich bedarf eines großen Muthes, um ſo mit Ihnen zu ſprechen, um Sie vielleicht zu betrü⸗ ben; doch mein Wille iſt in dieſem Punkte unerſchüt⸗ terlich .. . Sie werden mich hier vor dem für unſere Hochzeit beſtimmten Tage nicht mehr ſehen.

Ich. „Wo werde ich Sie denn ſehen? Ceſarine. „Durch das Gitter des Sprachzimmers im Kloſter vom Heiligen Herzen Mariä, wo ich mich morgen ein⸗ ſchließen und bleiben werde, bis wir verheirathet ſind.

ch. „Ceſarine, ich kann faum glauben, was ich höre! Sie nur noch . . . durch das Gitter eines Sprach⸗ zimmers ſehen! . ich bitte Sie inſtändig ... gehen Sie von Ihrem Entſchluſſe ab.

Ceſarine.

„Mein Freund, in dem Augenblicke, wo ich im Begriffe bin, auf immer meine Exiſtenz an die Ihrige zu feſſeln, iſt es für mich ein Bedürfniß, mich zu ſam⸗ meln, Golt zu bitten, mich zu inſpiriren, mich zu lei⸗ ten auf dem neuen Wege, der ſich vor uns öffnet; Sie haben mir Glück gewünſcht zu meinen religiöſen Ge⸗ fühlen, Sie finden mit Recht darin eine doppelte Ge⸗ währ für unſer zukünftiges Glück; wundern Sie ſich alſo nicht, daß ſie mir den Entſchluß eingeben, den ich faſſe, — einen, wie geſagt, unerſchütterlichen Entſchluß⸗