Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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kenden Teufel wegen ſeiner Krücke und ſeines Pferde⸗ fußes; er iſt Millionen reich und hat eines der beſten Häuſer von Paris. Sein höchſtes Glück iſt, ſich mit denjenigen zu verbinden, welche darnach trachten, den erklärten Anbeter ſeiner Frau auszuſtechen ... Auf dieſe Art rächt er ſich nach und nach . Ich glaube aber nicht, daß er je Einen ſo ſehregehßt hat, als Herrn von Vareuil, und unter uns gefugt, Herr von Mé⸗ ligny hat nicht Unrecht. Es iſt nicht möglich, plum⸗ per compromittirend zu ſein, als dieſer tölvelhafte Oberſt; hat er es ſich nicht einfallen laſſen, faſt jeden Abend die Muſik von ſeinem Regimente in den Garten des Hotel Meligny zu ſchicken, ſo daß alle Nachbarn ſich an's Fenſter legten, um die Serenade zu genießen. Seht doch dieſen discreten Liebhaber, der geheim⸗ nißvoll ſein Glück mit Begleitung von Pauken und Trompeten ſeufzt! Das iſt ſeine Lieblingsgalanterie; de befreit ihn von der Mühe, geiſtreich zu ſein. So⸗ bald dieſer ſchöne Oberſt einer Frau den Hof macht, ſchickt er geſchwinde zu ihr die Muſik ſeiner Huſaren, und die Fanfaren betäuben das Quartier.“

„Ich wundere mich, daß Vareuil nicht auch ſeine Schiidwachen vor die Thüre der Frau, die er liebt, in Form einer Beſitzergreifung und einer Schutzwache, was ungefähr bedeuten würde: Man paſſirt nich „Er iſt vollkommen hiezu fähig. Uebrigens er⸗ zählt man ſich in Beziehung auf ihn einen herrlichen Witz von Herrn von Mélignyz dieſer hinkende Teufel hatte ſich Anfangs, nach ſeiner Gewohnheit mit Herrn von Vareuil verbunden, um Herrn von Beaumont auszuſtechen, der damals ganz die Gunſt von Frau von Meéligny beſaß; als aber Herr von Vareuil am An⸗ fang ſeiner Regierung eines Abends wegging, nach⸗ dem er lange mit Frau von Méligny und ihrem Gat⸗ ten zuſammen geweſen war, ſagte der Hinkende zu ſeiner Frau, indem er gähnte, um ſich den Kiefer aus⸗