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pleſſis zu ſehen,“ antwortete die junge Frau lächelnd. „Doch Sie werden mich entſchuldigen, Madame, wenn ich Sie verlaſſe .. . Ich wünſche die Ouverture des Barbier zu hören.“
Hienach ließen mich Frau von Méligny, ihr Ge⸗ mahl und Vareuil mit Frau von Belval, einer Dame von fünfzig bis ſechszig Jahren, welche die Bosheit ihres cauſtiſchen Geiſtes zur Zeit, wo ich noch die Ge⸗ ſellſchaft beſuchte, ſehr gefürchtet machte.
„Haben Sie einen Platz in irgend einer Loge?“ ſagte ſie zu mir.
„Nein, Madame, ich habe einen Balconſperrſitz miethen laſſen.“
„So geben Sie mir den Arm und kommen Sie in meine Loge, wo ich allein bin. Meine Nichte und ihr Gatte ſollten mich begleiten, doch ſie können heute Abend nicht hierher kommen. Ich nehme Sie in Be⸗ ſchlag.“
ehrnne ich bin zu glücklich, mich zu Ihren Vefehlen zu ſtellen,“ erwiederte ich Frau von Belval, indem ich ihr meinen Arm bot, und wir gelangten bald in ihre Loge, welche beinahe der von Frau von Méligny gegenüber lag. 8
Nach einigen Augenblicken bemerkte ich, daß das, was man meine Rückkehr in die Welt nannte, eine gewiſſe Wirkung hervorbrachte. Ich hatte zu der Geſellſchaft von einem großen Theile der Habitués der Italieniſchen Oper gehört, und ich konnte leicht wahr⸗ nehmen, daß man ſich mit mir beſchäftigte.
„Ah! erzählen Sie mir nun, was denn ſeit einer Ewigkeit mit Ihnen vorgegangen iſt?“ ſagte Frau von Belval zu mir. „Wir haben erfahren, daß Sie Witwer geworden, und glaubten, Sie ſeien immer noch damit beſchäftigt, im Herzen des Berry Ihre Frau zu be⸗ weinen. Sie haben ſie beweint, ich bezweifle es nicht: das iſt vortrefflich; Sie kommen zuruͤck, das iſt noch beſſer. Ich bin ganz ſtolz darauf, Sie unter meine


