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mir, opfern können,“ antwortete ſie mir lächelnd, denn dieſe originelle Vorſtellung ſchien ſie zu beluſtigen.
Herr von Méligny, der ſich ſogleich voll Eifer verbeugte, ſchien mir entzückt über den Aerger, den Vareuil nicht ganz verbergen konnte, und ſagte artig, beinahe herzlich zu mir:
„Mein Herr, ich werde mich ſehr glücklich fühlen, Ihnen bei dieſer Gelegenheit mitzutheilen, oder Sie daran erinnern zu dürfen, daß Herr von Meligny, mein Vater, einer der beſten Freunde von Frau von Francheville, Ihrer Großmutter, war.“
„In der That, mein Herr, ſie hat oft mit mir von dieſer alten Freundſchaft geſprochen, die ſie leider überleben ſollte,“ erwiederte ich Herrn von Méligny, während Vareuil mit einer Art von Ungeduld zu der jungen Frau ſagte:
„Madame, Sie wollten die Ouverture des Bar⸗ bier hören . Sie wird zu Ende ſein, wenn Sie in Ihre Loge kommen.“
„Sie werden Ihr Verſprechen nicht vergeſſen, mein Herr?“ rief mir Frau von Meligny zu, indem ſie wie⸗ der den Arm von Vareuil nahm.
Doch in dieſem Augenblick blieb eine Dame von ziemlich vorgerücktem Alter, welche ebenfalls die Treppe zu den Logen des erſten Rangs hinaufſtieg, ſtehen und ſagte zu der jungen Frau:
„Guten Abend, meine Liebe.“
Dann, als ſie mich erkannte, rief ſie:
„Wie! Sie da, Herr Dupleſſis? Ei! guter Gott! woher kommen Sie denn? Seit Jahrhunderten hat man Sie nicht mehr geſehen! Sie fehren alſo zu uns zurück?“
Und ſich an Frau von Meéligny wendend:
„Madame, ſind Sie es, die uns dieſen ſchönen Einſiedler vom Berry zurückführt?“
„Madame, ich kann mir dies nicht anmaßen, denn ich habe heute Abend zum erſten Male oder viel⸗ mehr zum zweiten Male das Vergnügen, Herrn Du⸗


