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Der Gedanke, in dieſer Stadt zu wohnen, wo ich einſt, wie man zu ſagen pflegt, ein großartiges Leben geführt hatte, widerſtrebte mir entfernt nicht, ſondern gefiel mir vielmehr; entſchloſſen, in einer völligen Ver⸗ einzelung zu leben, gewährte es mir eine Art von traurigem Reiz, dieſe Vereinzelung gerade im Mittel⸗ punkte der Beluſtigungen, der Eleganz und der Künſte zu genießen.
Ich erinnerte mich, um ſie zu erneuern, jener Er⸗ eurſtonen in unſere verſchiedenen Muſeen, die ich einſt in Geſellſchaft des armen Hyacinthe und von Ceſarine unternommen, welche ich ſeit unſerer Trennung nie mehr getroffen; ich wußte nur, daß ſie ſich länaſt mit einem coloſſal reichen Amerikaner Namens Jefferſon wieder verheirathet hatte.
Ich erſchaute im Halbdunkel eine Art von Ein⸗ ſiedlerexiſtenz, getheilt zwiſchen dem Spaziergang, der Lecture und der Bewunderung der Meiſterwerke der Kunſt; meine früheren Gewohnheiten eines großen Luxus, meine landwirthſchaftlichen Beſchäftigungen, meine verſchwundenen Träume in Betreff der friedlichen Genüſſe des häuslichen Heerdes, ließen kein Bedauern in mir zurück.
„Alles iſt ſchön, wenn es noch neuiſt,“ ſagt das finnreiche Volksſprüchwort; mein neues Leben gefiel mir in der That.
Ich hatte in der Rue Courcelles, einem damals ſehr öden Quartier, ein kleines Haus, umgeben von einem großen Garten, gemiethet; dieſe Wohnung wurde bequem, aber ohne Lurus eingerichtet; mein ganzes Geſinde beſtand aus meinem Kammerdiener Dupin; die Portiere des Hauſes bereitete mir mein Frühſtück, und nach einem langen Spaziergange in der Umgegend von Paris kam ich zurück und ſpeiſte beſcheiden zu Mittag bei einem ſehr guten Reſtaurateur, vor der Barrière de Clichy, in der Nähe meiner Wohnung. Ich machte auch lange Stationen in unſeren verſchie⸗


