Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
Einzelbild herunterladen

23

einem Ueberreſte von Großmuth gegen Fernand, nichts von dem Attentate mittheilte.

Mußte aber die plötzliche und bezeichnende Abreiſe von Madame Raymond Fernand Dupleſſis zur ewigen Schmach gereichen, ſo follte die von Jean den Tod von Albine verurſachen: ſie hatte ihn in der Stille geliebt; indem er wegging, nahm er ihr Leben mit ſich, und nach einer Ehe von fünfzehn Monaten er⸗ loſch die Arme in dem großen, melancholiſchen Zim⸗ mer mit der chineſiſchen Tapete, wo ſie am Tage ihrer Ankunft alle Thränen ihrer Jugend geweint hatte.

Um jene Zeit ſprach man in Paris nur von dem glänzenden Aufwand eines reichen Amerikaners Na⸗ mens Jefferſon, welcher eine aller Orten als ein Wun⸗ der von Schönheit, Geiſt und Stolz berühmte Frau geheirathet hatte.

Frau Jefferſon war aber keine Andere, als Ceſa⸗ rine, die Stieftochter von Madame Robin, die Witwe des unglücklichen Hyaeinthe.

Hier ſchließt die erſte Abtheilung unſeres Romans.

Und nun beginne die fühnende Geſchichte von Fernand Dupleſſis.