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„Sie werden nie von mir oder Ihrem Kinde ſpre⸗ chen hören.“
Seltſamer Widerſpruch! Dieſer Brief hätte bei⸗ nahe die Liebe von Fernand wieder entzündet; er lief zu Ceſarine; doch ſie hatte ihre Meubles verkauft und ihre Wohnung verlaſſen. Er ſollte ſie erſt in einigen Jahren wiederſehen.
III.
Was ſoll man thun, wenn man mit achtundzwan⸗ zig Jahren, wenn nicht Alles abgenutzt, doch wenig⸗ ſtens Alles benützt hat; wenn man ſein Geld Gelieb⸗ tinnen zuwirft, ohne ſie zu lieben, wenn man ohne Appetit zu Nacht ſpeiſt? Was thun, wenn man einen trockenen, beharrlichen Huſten hat, bei dem der Arzt, während er ihn hört, bedenklich den Kopf ſchüttelt und murmelt: „Hem! hem!“ Was thun, wenn man im Herzen von Berry ein Schloß beſitzt, das man in Trüm⸗ mer zerfallen läßt, und Güter, welche nur in Ertrag geſetzt zu werden verlangen?
Heirathen.
Das that Fernand Dupleſſis. Er heirathete eine kleine Perſon, die ihm ſein Notar wählte: hypothe⸗ kenfreie Mitgift, ein Herz, das kaum geſchlagen. Er bemerkte nicht einmal, daß dieſes arme Kind, das Albine Chevrier heißt, ein reizendes, ſehr angeneh⸗ mes Geſicht, Friſche, eine ſchöne Haut, eine hübſche Hand und einen hübſchen Fuß beſaß und etwas Diſtin⸗ guirtes in ſeinem Weſen hatte. Das Wichtige für ihn war, daß man ſie mit vortrefflichen Grundſätzen vollgeſtopft, und daß ſie einen ruhigen Verſtand hatte; denn wenn er heirathete, ſo geſchah es, um das Recht zu haben, Paris zu verlaſſen, die gelben Handſchuhe, die lackir⸗ ten Stiefel und das Brenneiſen aufzugeben, um eine


