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opfernde Ergebenheit ſeiner politiſchen Glaubensgenoſ⸗ ſen gerettet, während Fernand Dupleſſis ſeinen Fehler im Delirium einer Gehirnentzündung büßte.
II.
Mehrere Jahre find verlaufen. Eine Frühlings⸗ ſonne leuchtet über der Stadt; der Tuileriengarten hat jenes glänzende Ausſehen, das ihm die ſchönen Tage verleihen. Die Uhr der Könige von Frankreich bezeichnet die zweite Mittagsſtunde. Einige Greiſe, welche in einer mit der Terraſſe der Feuillans paralle⸗ len Allee ſitzen, überlaſſen ſich den Süßigkeiten des Halbſchlafes; eine Legion von Müttern überwacht die Spiele ihrer Kinder; Magdalenen vor der Reue ver⸗ ſuchen da und dort die kleinen Ränke und Schwänke ihrer Coquetterie.
Ein Herr geht vorüber. An der Friſche ſeiner Handſchuhe, an der reichen Bläſſe ſeines Geſichtes iſt in ihm leicht ein Mann vom beſten Tone zu erkennen, der ohne Zweifel einen vollen Roſenkranz weiblicher Herzen in ſeinen weltlichen Devotionen abgekörnt hat. Das iſt Fernand Dupleſſis. Er iſt Page und Garde du corps geweſen; dann iſt er der Uniform müde ge⸗ worden, und er beſchränkt ſich nun darauf, ein lie⸗ benswürdiger Geſellſchafter bei Tafel, auf der Jagd und bei Abenteuern zu ſein. Er hat ſeine Schulkame⸗ raden völlig aus dem Geſichte verloren, ſeine Welt war nicht die ihrige.
Obgleich er im Faubourg Saint⸗Germain erwar⸗ tet wurde, ſchien ihm der Schatten doch ſo einladend, als er unter den großen Kaſtanienbäumen hinging, die Luft ſo kühl, daß er einen Stuhl nahm und ſich ſetzte. Unfern von ihm las eine junge Frau; ſie trug ein ſehr
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