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In einer erſten Bewegung des Zorns, und um Hyacinthe zu rächen, hob Fernand das Wurfgeſchoß auf und ſchleuderte es mit ſolcher Kraft, daß er Jean über dem Auge traf; ſogleich ſchwoll das Augenlid auf und wurde bläulichz der Schmerz mußte grauſam ſein. Nichtsdeſtoweniger gab Jean keine Klage von ſich, und er ſagte nur verächtlich:
„Nun! habe ich geſchrieen?“
Der zweite Zug hatte eine noch viel charakteriſti⸗ ſchere Bedeutung; die Zöglinge des Collége von Sainte⸗ Barbe kamen bei einem ihrer Spaziergänge zur Ma⸗ deleine⸗Kirche, welche damals im Bau begriffen war (815), und deren weite Unfriedung einen Bivouae von ruffiſchen Küraſſieren und regelmäßigen Koſaken enthielt. Fernand Dupleſſis ging an der Seite von Jean Rahmond, Hyaeinthe ſchritt ihnen voran. Auf einer Art von Plattform angelangt, welche heute der Kirche als Periſtyl dient, damals aber ſich ſenkrecht zwölf bis fünfzehn Fuß über der Erde erhob, verließ Jean Raymond ſeine Reihe; man ſah, wie er ſich bückte, mit ſeinen beiden Händen einen ungeheuren Stein ergriff und mit ſeinem ganzen Gewichte auf einen Koſaken in rother Jacke fallen ließ, deſſen Ge⸗ brülle alsbald das ganze Lager in Aufruhr brachte. Ohne die Vermittlung des Profeſſors wäre Jean Ray⸗ mond, der unbeweglich und mit gekreuzten Armen ſte⸗ hen blieb, von den ruſſiſchen Reitern zuſammengehauen worden. Er kam mit einem Carcer von vierzehn Ta⸗ gen davon.
Wir werden es nicht verſuchen, die geheimnißvol⸗ len Beziehungen zu erklären, welche bei den Freund⸗ ſchaften obwalten. Immerhin iſt es gewiß, daß ſich Hyacinthe, Jean Rahymond und Fernand Dupleſſis, welche vielleicht gerade ſympathiſirten, weil ihre Na⸗ turen in jedem Punkte von einander verſchieden, zu einem Triumvirate vereinigten, das einige Zeit ſo eitel war, ſich für dauerhaft zu halten.
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