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durchſehen, es umzuarbeiten oder abzukürzen, wenn Sie oder Jean es zu ausgedehnt finden. Dieſe Er⸗ zählung iſt eine Sühne, die ich mir auf⸗ erlegt habe . Möchte ſie auch eine Lehre ſein. Eine letzte Bitte denn ich fühle, daß ich mich, Gott ſei Dank! nicht gefehlt habe, wie ich
befürchtete,“ fügte er mit einer immer mehr beklemm⸗
ter Stimme bei: „Ich liebe ungemein dieſe kleine Hün⸗ din, welche hier ſteht und mit den Augen nicht von mir weicht . .. haben Sie die Güte, ſie zu übernehmen und zu Jean zu führen .. Ich erſuche ihn, ſie zum Andenken an mich zu behalten .. Hätte ich mich im Walde getödtet, ſo würde ſie meinen Leib nicht ver⸗ laſſen haben, und ſie wäre an meiner Seite von mei⸗ nem Bedienten, den ein Brief vom Orte meines Selbſt⸗ mordes unterrichtete, gefunden worden.“ Endlich fügte Fernand Dupleſſis, indem er zu lächeln ſuchte, mit verſcheidender Stimme bei: „Jean behauptet, man werde mit Seele und Leib in anderen Welten wiedergeboren. Ich werde bald erfahren ob unſer Freund .. Recht hat . . . Drücken Sie ihm . ſo wie unſeren Freunden die Hand in meinem Namen und ſagen Sie Madame Rahmond . bis an mein Ende habe ich mich von Dankbarkeit gegen ſie durchdrungen gefühlt...“
Wenige Minuten nach dieſen letzten Worten ſtarb Fernand Dupleſſis.
Ich erfüllte ſeinen letzten Willen.
Am zweiten Tage reiſte ich nach Duullens ab, händigte Jean Raymond die Denkwürdigkeiten von Fer⸗ nand Dupleſſis ein und übergab ihm die arme kleine Hündin.
Der unerwartete Tod von Fernand Dupleſſis ſetzte ſeine Freunde in Doullens in Beſtürzung; ſie liebten ihn zärtlich; Madame Raymond, ſie, die ſo behutſam, machte es ſich oft zum Vorwurfe, daß ſie nicht an die Möglichkeit einer Offenharung in Betreff der Tödtung


