Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Der Uunglückliche athmete noch; die Waldhüter kannten ihn, da ſie ihm oft bei ſeinen Spaziergängen im Walde begegnet waren; ſie halfen mir das Blut ſeiner Wunde ſftillen und ihn dann, völlig des Ge⸗ fühles beraubt, nach Tinville bringen.

Ich war einſt häufig mit Fernand Dupleſſis in Geſellſchaft zuſammen geweſen; ich hatte ſodann einige Zeit in einer ununterbrochenen Verbindung mit ihm geſtanden, und dies erlaubte mir, ihn richtig zu ſchätzen. Ich kannte Jean Raymond ſeit mehreren Jahren, er ſprach mir viel von ſeinem Freunde, unterrichtete mich von ſeiner Bekehrung, und ich theilte das Intereſſe, das er ihm einflößte.

Die Dienſtboten, als ſie den blutigen Leib ihres Herrn erblickten, den wir in unſeren Armen trugen, brachen in ein Schluchzen aus. Maury lief nach Chan⸗ tilly, um einen Arzt zu holen, und mit Hülfe von Frangoiſe und den Waldhütern, die ſich ſodann ent⸗ fernten, brachten wir Fernand Dupleſſis in ſein Ca⸗ binet, wo wir ihn auf ein Canapé legten. Nach eini⸗ gen Minuten erwachte er allmälig aus ſeiner Ohnmacht; er erkannte mich, drückte mir die Hand und ſagte mit ſchwacher Stimme:

Ich erwartete nicht, Sie hier zu ſehen doch ich wünſche mir Glück zu dem Zufall, der Sie hier⸗ her führt Ich habe mich heute gefehlt mor⸗ gen werde ich mich nicht fehlen:

Dann deutete er auf ein ſchwarz verſiegeltes Päck⸗ chen, das auf eine in die Augen fallende Art auf den Tiſch gelegt war, und fuhr fort:

Ich bitte, nehmen Sie dieſe Papiere .. . Thun Sie mir den Gefallen, ſie Jean Raymond zu über⸗ geben, deſſen Freund Sie auch ſind .. Dieſe Papiere enthalten meine Denkwürdigkeiten. Erachten Jean und ſeine Mutter ihre Veröffentlichung für nützlich, ſo ver⸗ ſprechen Sie mir, Sie, der Sie ein Schriftſteller find, dieſes ohne Zweifel ſehr uncorrecte Manuſcript zu