Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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öffentlichung dieſer Denkwürdigkeiten für nützlich er⸗ achten, ſo mögen ſie darauf bedacht fein.

Jean wird fſie erhalten nebſt einer Abſchrift von meinem Teſtament, an deſſen Verfügungen ich ſeit dem Tode von Ceſarine nichts geändert habe; ich ſichere Frangoiſe und Maury die Penſton zu, die ich Dupin ausſetzen wollte. Ich vermache der Muhme von Clau⸗ dine eine Leibrente von fünfzehnhundert Franken.

Ich richte an Jean eine letzte Bitte: er möge als Andenken an mich die arme kleine Hündin behalten, der Claudine und ich ſo ſehr zugethan waren.

Ende der Denkwürdigkeiten eines Ehemanns.

Note des Herausgebers.

Ich ging eines Tags, im Mai 1841, im Walde von Chantilly in der Gegend der Teiche der Reine Blanche ſpazieren, als ich plötzlich mitten in einem dichten Ge⸗ ſtrüppe einen Schuß hörte, auf den ein langes Stöh⸗ nen folgte. Ich eile in der Richtung dieſes Geräu⸗ ſches fort, dringe in das Gehölze ein und ſehe Fer⸗ nand Dupleſſis, blutig, auf dem Rücken ausgeſtreckt und noch ſeine rauchende Piſtole in der Hand haltend. Die kleine Hündin, die ihn begleitete, kam, einen Augen⸗ blick erſchreckt durch den Knall, zum Leibe ihres Herrn zurück, den ſie nicht mehr verließ.

Auf dieſen Schuß liefen zwei Waldhüter, welche gerade unfern davon ihre Runde machten, herbei, im Glauben, ſie werden einen Wilddieb ertappen. Sie trafen mit mir bei Fernand Dupleſſis zuſammen Er hatte ſein Gewehr an ſein Herz gehalten, doch die Kugel war ein wenig abgewichen und ſo nicht augen⸗ blicklich tödtend geweſen.