Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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ſind geweſen und werden ſein die letzten von mir in mein Tagebuch geſchriebenen.

Ein unvorhergeſehenes Ereigniß, ein tödtlicher Schlag mitten in meinen väterlichen Illuftonen be⸗ roffen!

Ich bedarf eines großen Muthes, um dieſe Er⸗ zählung zu vollenden.

Dieſen Muth werde ich haben.

Die Moral, welche aus der Entwickelung meines Lebens hervorgehen wird . 6Gzu dieſer Stunde iſt mein Leben beendigt . ) iſt vielleicht eine nützliche Lehre für diejenigen, welche dieſe Denkwürdigkeiten leſen werden.

Oh! ſie iſt verhängnißvoll, providentiel geweſen, die Sühnung meiner einſtigen grauſamen Selbſtſucht, die Sühnung des von mir vergoſſenen Blutes.

Jean hatte mir geſagt: Die Tödtung von Ce⸗ ſarine iſt ein Verbrechen.

Dieſes Verbrechen, entſprungen aus einem andern Verbrechen: meinem Verrathe gegen Hyacinthe, worauf das Verlaſſen von Ceſarine und unſerem Kinde folgte, dieſe Verbrechen ſind durch eine unerbittliche und ver⸗ diente Züchtigung beſtraft worden.

Das Blut von Ceſarine, der Tod ihres Kindes haben um Rache gegen mich, gegen meine Frau und gegen mein Kind geſchrieen!

Ankläger, Richter und Henker, habe ich Ce⸗ ſarine getödtet .. und acht Jahre nach dieſer bluti⸗ gen Erecution hat dieſer Mord, ja, die Thatſache die⸗ b Mordes allein, die Uebel verurſacht, die mich er⸗ drücken tödten Ja. dieſen letzten Schlag werde ich nicht überleben! .

Luf Muth und vollenden wir dieſe Erzäßlung.