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den Geiſt eines Vaters belagern, der durchbrungen iſt von der gewichtigen Verantwortlichkeit, welche auf ihm et
laſtet.
Mein Gott! welche unerſchöpfliche Freuden wer⸗ den wir, Claudine und ich, in der Erziehung dieſes theuren Weſens finden! Reizender Gedanke! Die von mir der Mutter gegebene Erziehung wird dieſe auf unſer Kind übertragen können, denn ich bin ebenfo erſtaunt, als entzückt über die Fortſchritte von Clau⸗ dtne. Sie lieſt nun geläufig; ſie ſchreibt auf eine leſerliche Art; ſie beſitzt ein wunderbares Gedächtniß, und ihre Kenntniſſe nehmen, ſo zu ſagen, augenſchein⸗ lich zu, und ehe unſer Kind das Alter des Lernens erreicht hat, wird ſie für daſſelbe eine vortreffliche Er⸗ zieherin geworden ſein. Es wird uns nicht verlaſſen unſer einfaches ländliches Leben wird ſeine Kräfte entwickeln; die geſunde Luft von Wald und Feld, die Spiele unter freiem Himmel werden es lebhaft und ſtark machen.
Schon heute Abend werde ich anfangen Claudine den Emile von Rouſſeau vorzuleſen. Das iſt ein vollſtändiger Coder praktiſcher Erziehung. Madame Raymond und Jean hegten eine beſondere Bewunde⸗ rung für Emile! .. Vortreffliche Freunde! Wie wer⸗ den ſie an meiner Freude Antheil nehmen! Itſt dieſes Kind ein Mädchen, ſo wird es Clotilde heißen wie Madame Raymond, iſt es ein Knabe, ſo wird es Jean heißen dieſe von mir ſo geliebten, ſo verehrten Namen werden für mein Kind ein glückliches Vor⸗ zeichen ſein ..
Ende des Tagebuchs.
Brißliche Zronie des' Geſchic. Die letzten Worte „glückliches Vorzeichen


