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Wie glücklich wäre ich geweſen, mir ſterbend ſagen zu können: „Mein Kind wird reich ſein es wird alle Güter dieſer Welt genießen.“
Wer weiß jedoch?
Vielleicht hätte es wie ich einen ſchlechten Ge⸗ brauch von dieſen Gütern gemacht!
Vielleicht hätte es wie ich grauſame Prüfungen zu erdulden, und es fände nicht wie ich unſchätzbare Freunde, fähig, es aus dem Abgrunde zu ziehen, in den es ſeine ſchlimmen Leidenſchaften geſtürzt hätten!
Ja, vielleicht iſt es beſſer für dieſes Kind, wenn es frühzeitig die Nothwendigkeit der Arbeit einſieht der Arbeit, dieſer ſicheren Schutzwache gegen alle unglückliche Hinreißungen. Ueberdies werden durch mein mäßiges Erbe die Mutter und das Kind, was auch geſchehen mag, vor der Noth geſchützt ſein.
Iſt es ein Sohn, ſo gebe ich ihm eine Erziehung, die ihn ſicher zu einem ehrenhaften Gewerbe führt.
Die Erziehung der Polytechniſchen Schule ſcheint mir in dieſer Hinſicht alle wünſchenswerthe Bedingungen zu vereinigen; überdies werde ich bei dieſem wichtigen
Gegenſtand Jean zu Rathe ziehen.
Iſt es eine Tochter, ſo gebe ich ihr eine beſchei⸗ dene Mitgift, welche jedoch hinreichend, um ihre Ver⸗ bindung mit einem redlichen, arbeitſamen und beſon⸗ ders ihrer Liebe würdigen Manne zu ſichern.
Ah! ich habe durch mein Unglück die Convenienz⸗ heirathen und die Geldheirathen erprobt, und es iſt eine Neigungsheirath, der ich das getheilte Glück ver⸗
danke, welches ich zu dieſer Stunde genieße .. und
meine Tochter wird heirathen ..
Ich armer Narr, der ich bin!
Dieſes Kind ſoll erſt geboren werden und ſchon ſehe ich es aus der Polytechniſchen Schule hervor⸗ gehen oder im Augenblicke ſeiner Verheirathung!
Iſt das Narrheit? nein, das iſt weiſe Vorſicht⸗ Das iſt eine von den tauſend Sorgen, welche täglich


