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zeit ſcheinen unſern warmen behaglichen Winkel noch angenehmer zu machen ..
„Oh! mein Freund, wie oft habe ich während die⸗ ſer Abende mit einer unausſprechlichen Rührung das ſanfte, frenndliche Geſicht meiner vor Glück ſtrahlen⸗ den, an der Ecke unſeres Kamins ſitzenden Frau be⸗ trachtet!
„„Hätte ich ſie nicht geheirathet,““ ſage ich mir, „„zu dieſer Stunde würde vielleicht die Arme nach einer langen, undankbaren und reizloſen Arbeit in fin⸗ ſterer Nacht, mitten durch den Wald, bei Regen und Schnee nach Hauſe zurückkehren; tauſend Schrecken müßten ſie auf dem Wege belagern, und ſie würde end⸗ lich ihre traurige kalte Wohnung ſterbensmüde, ſchau⸗ ernd erreichen und vor Ermattung einſchlafen mit dem Gedanken, am andern Tage und an den folgenden Ta⸗ gen, und ſo fort bis zum Ende ihres, vielleicht langen, Lebens werde ſie dieſelben Qualen, dieſelben Entbeh⸗ rungen zu erdulden haben!““
„Nun! mein Freund, von dieſem ergreifenden Con⸗ traſte zwiſchen dem, was ſie durch mich iſt, und dem, was ſie ohne mich wäre, hat Claudine das Bewußtſein mehr noch vielleicht als ich, denn es ver⸗ geht kein Tag, ohne daß ſie mit innigem Erguſſe zu mir ſagt:
„„Mein Gott! Väterchen, wie glücklich iſt Ihr Kind!““
„Ich habe Dir, ſo zu ſagen, die materielle Seite unſerer Abende geſchildert; nun ein paar Worte über ihren moraliſchen Anblick.
„Ehe wir unſere ernſte Lecture beginnen, und wäh⸗ rend ich den Kaffee nehme, leſe ich das Journal des Débats, auf das ich abonnirt bin, wie es meine Großmutter war; die Pariſer Neuigkeiten beluſtigen ungemein Claudine, ohne indeſſen je in ihr den Wunſch, die große Stadt zu ſehen, erregt zu haben; ich


