Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Worten vollende, damit Du dort, mein Freund, uns hier ſiehſt.

„Mitten in meiner Bibliothek findet ſich ein mit einem türkiſchen Teppiche bedeckter Tiſch, auf welchem ich ſchreibe und Claudine ihre Lectionen gebe; einer von den Ausgängen meines Cabinets führt in das

Sveiſezimmer; die andere Thüre ſteht mit einem Zim⸗

mer in Verbindung, in welchem ich meine Inſecten, meine Mineralien und meine Kräuterſammlung auf⸗ bewahre; dieſes Zimmer hat einen Ausgang nach dem Garten; reckts vom Kamine ſteht mein Lehnſtuhl, daneben ein Gusridon von eingelegter Arbeit, auf das ich meine Lampe ſtelle und die Bücher lege, aus denen ich vorleſen will; links vom Kamin iſt eine Cauſeuſe, welche Claudine am Abend einnimmt, und davor ein Arbeitstiſch mit einem Körbchen, in welchem die Wäſche liegt, die ſie ausbeſſern ſoll, denn das liebe Kind hat ſich dieſe Sorge durchaus nicht abnehmen laſſen.

„„Es iſt doch das Wenigſte, daß ich noch Ihre Nähterin bin,“ ſagt ſie.

„Iſt der Abend gekommen, ſo fſiehſt Du uns, nicht wahr, mein lieber Jean? mich auf einer Seite des Kamins in einem Lehnſtuhle ſitzend, Claudine mir ge⸗ genüber, während Liſette, meine häßliche kleine Huͤn⸗ din, unſere treue Gefährtin auf unſeren Spaziergän⸗ gen, zu unſeren Füßen auf einem ſpeciell ihr geweihten Schaaffell ausgeſtreckt liegt; auf dem Gusridon zwi⸗ ſchen meiner Fran und mir ſtehend, läßt die Lampe, gedämpft durch einen grünen ſeidenen Deckel, das Ca⸗

binet beinahe ganz in einem Helldunkel, beleuchtet aber das Buch, das ich leſe, und die Nähterei meiner

rau.

„Außer dem Hauſe und in demſelben herrſcht eine tiefe Stille, wenn nicht im Winter der kalte Nord⸗ wind pfeift oder der Hagel unſere wohlgeſchloſſenen Läden peitſcht; dieſe Zeichen der Ungunſt der Jahres⸗

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