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dem man wehe thut! ja, ich empfand im Herzen ſo ſcharfe Stiche, daß ich unwillkürlich ſchrie! und wenn dieſe Kriſen vorüber waren, fing ich wieder an zu wei⸗ nen! Das dauerte ungefähr drei Monate: meine Ver⸗ zweiflung nutzte ſich am Ende ab, wie meine Thränen; dieſe Verzweiftung verwandelte ſich in einen grimmigen Haß gegen Siez ich wollte Sie tödten und kaufte zu dieſem Ende ein Meſſer; ich ſchlich am Abend um Ihre alte Wohnung herum; doch ich erfuhr, daß Sie Paris ver⸗ laſſen hatten. Meine ſechzig Franken waren erſchöpft; beinahe alle meine Effecten befanden ſich im Leihhanſe; ich hatte keine Schuhe mehr an den Füßen; ich lebte von Waſſer und Brod und lag ohne ein Betttuch auf einem fauligen Strohſacke; ich verſtand nicht genug das Nähen, um meinen Unterhalt zu verdienen; und dann, was wollen Sie, ich war träge .. Eher, als gan Hungers zu ſterben . . . machte ich es wie ſo viel andere verlaſſene Frauen ..
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XXIV.
Meine Feder ſträubt ſich, die Fortſetzung der Er⸗ zählung von Ceſarine, das Gepräge von einem zuglei ſchmerzlichen und erſchrecklichen Cynismus, zu wieder holen; ſie ſchonte weder die Rohheit, noch die Gemein heit, noch die Unfläthigkeit der Ausdrücke, um mit gleichſam ſühlbar, greifbar die ſchändliche Entſittlichun zu machen, in die ſie in Folge meiner Treuloſigkeit un der Noth verſunken war. Die Urſachen des Todes vol unſerem Kinde und dieſer Tod ſelbſt, der ſich fünf Mo nate nach ſeiner Geburt zutrug, machten mich ſchauder vor Schrecken.
Dieſe junge, ſchöne, elegant gekleidete Frau, au


