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ziges Erbe unſer geringes Hausgeräth Ich verkaufte es, um zu leben, Stück für Stück bis zu dem Augenblicke, wo ich Ihnen ſagte: Ich bin Mutter! Sie ſtießen mich zurück! Es blieben mir, wie geſagt, noch ſechzig Fran⸗ ken und ein paar Kleidungsſtücke; meine Noth war groß, die Zukunft erſchrecklich . Ich vergaß dies, ich dachte nur an Ihre Grauſamkeit. ich liebte Sie ſo ſehr! ich hatte ſo viel Vertrauen zu Ihrem Worte und zu Ihrer Ehre gehabt! ich war ſo glücklich gewe⸗ ſen, Mutter zu ſein, ſo ſtolz, zu glauben, ich würde Ihre Frau! ſo entſchieden, ſo ſicher, redlich meine Pflichten im Namen unſerer Liebe, im Namen unſeres Kindes zu erfüllen. Ah! wie einfältig war ich! Sie liebten mich nicht, Sie verachteten mich, weil ich Ihnen nachgegeben hatte! Arm und aus dem Volke geboren, verdiente ich nicht, Ihren Namen zu tragen! mein Kind ſollte ein Baſtard ſein, und Sie warfen mir eine Handvoll Gold zu, um ſich von mir zu befreien. Oh! ſehen Sie, an der ſchmerzvollen Demuͤthigung, von der ich mich zerriſſen fühlte, erkannte ich, wie ſehr ich Sie liebte, ich erkannte, daß noch Gutes in mir war! .. Eine verdorbene, entwürdigte Frau, wie ich es ſpäter ſein ſollte, hätte Ihr beleidigendes Almoſen angenom⸗ men! Doch nein! die Liebe adelte mich! ich hatte noch das Bewußtſein meiner Frauenwürde, meiner Mutterwürde! Die Nolh bedrohte mich, doch ich würde meine Liebe nicht dadurch erniedrigen, daß ich einen fennig von Ihnen annähme, der Sie ſich mich be⸗ zahlend quitt glauben könnten! von Ihnen, der Sie mich für unwürdig hielten, Ihren Namen zu tragen!... ie haben nichts mehr von mir gehört; ich bewohnte eine ärmlich eingerichtete Stube in einem abgelegenen
uartiere, unfähig, mich zu etwas zu entſchließen; ich war wahnfinnig vor Schmerz und verließ meine Man⸗ ſarde nicht; ich weinte, ſo lange ich Thränen in den ugen hatte, und als ſie verſtegten, biß ich in meine Hände und ſchrie! .. ja, ich ſchrie. Jemand,


