Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Ich.

„Doch die Verwandte, die Sie im Havre aufge⸗

nommen und vor der Noth geſchützt hatte? Ceſarine.

„Ich log! . Würden Sie, wenn ich Ihnen ge⸗ ſagt hätte, daß ich darauf angewieſen geweſen, mit mei⸗ nem Kinde Hungers zu ſterben, oder mich zu verkau⸗ fen. ja, hören Sie, Fernand Dupleſſis, mich zu verkaufen um Brod und ein Obdach zu erhalten, würden Sie mich gehetrathet haben?

ch.

„Das iſt nicht wahr! Sie glauben mich durch dieſe Schande zu beflecken . . ich ſage Ihnen, daß das nicht wahr iſt!

Ceſarine.

„Das iſt nicht wahr? Wiſſen Sie, in welchem ſchändlichen Hauſe Herr Jefferſon mich aufgefunden hat? Ich habe hier „ Briefe von ihm .. Sie werden fie leſen!

Ich. „Oh! das iſt erſchrecklich oh! genug! genug!! Ceſarine.

„Nein, es iſt nicht genug! Sie müſſen Alles er⸗ fahren, was ich gelitten habe; Sie müſſen wiſſen, in welchem Kothe ich mich gewälzt, um den Abſchen zu begreifen, den Sie mir einflößten, Fernand Dupleſſis, denn an dieſen Leiden, an dieſem ſchmachvollen Leben find Sie Schuld

„Ich errathe nun Alles wehe „ wehe mir! Ceſarine. „Hören Sie zuerſt, Sie werden hernach weinen .. Sie werden Zeit dazu haben! „ Als Sie feige mit mir brachen, beſaß ich ſechzig Franken und meine paar Kleidungsſtücke . Hyaeinthe lebte von ſeinem Gehalte und einer kleinen Leibrente; nach ſeinem Tode, als ich ſeine Beerdigung bezahlt hatte, war mein ein⸗

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