Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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49 unſer Verhältniß, der Schmerz tödtet ihn; er läßt Sie

auf ſeinem Sterbebette ſchwören, mich zu heirathen und mich ſo von dem Verbrechen ſrei zu machen, deſſen Mitſchuldiger Sie waren! Hyaeinthe ſtirbt; bald nach⸗ her. war ich Mutter . . Das Verſprechen, das Sie Ihrem ſterbenden Freunde beſchworen hatten, wurde doppelt heilig . . Sie umgehen es Sie bieten mir Geld an Geld! Ich antworte Ihnen: „„Behalten Sie Ihr Geld, Sie werden nie mehr von mir oder unſerem Kinde ſprechen hören . Es ſind heute am dritten December ſieben Jahre, daß dies vorgefallen, Fernand Dupleſſis . Es iſt der Jah⸗ restag Ihrer Niederträchtigkeit ich feire ihn auf meine Weiſe . Ich.

„Oh! ich begreife Alles . das iſt entſetz⸗

lich entſetzlich! Ceſarine.

„Ich habe lange gewartet . auf den Tag der

Rache doch endlich iſt er gekommen!

₰ ch⸗ „Ich geſtehe „ich habe Unrecht gehabt .. großes Unrecht ich glaubte, es wäre vergeben .. Ceſarine. „Vergeben!!! ah! Sie glauben, die in ihrer Liebe, in ihrer Würde betroffene Frau vergebe! Ah! Sie glauben, die in ihrem Kinde, das ſie in ihren Armen vor Kälte und Noth ſterben ſieht, betroffene Mutter .. vergebe!

Ich.

„Großer Gott! Sie haben mir geſagt, dieſes Kind

ſei vor der Geburt geſtorben .. Ceſarine.

„Ich log! Hätten Sie, wenn ich Ihnen die Wahrheit geſagt, geglaubt, es ſei Ihnen vergeben worden?

Fernand Dupleſſis. W. 4