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dem ich ſeit einem Jahre Sie rings umziehend ar⸗ beite, daß es fortan keine Beſchimpfung gibt, die Sie nicht in Demuth iis genöthigt ſind.
„Ich muß anerkennen, daß Ihr Gewebe mit einer teufliſchen Geſchicklichkeit durchgearbeitet worden iſt; doch in welcher Abſicht? Ihre verführeriſche Maske hat mich lange getäuſcht; ſie fällt . . ich ſehe Sie ſo, wie Sie ſind, und Sie machen mir bange .. Warum haben Sie ſich aber mastkirt?
Ce ſarine.
„Ich will es Ihnen ſagen .. Die Stunde dieſes zarten Geſtändniſſes iſt gekommen .. Hören Sie, Fer⸗ nand Dupleſſis.“
Ceſarine ſammelte ſich einen Augenblick und ſprach dann mit hartem, einſchneidendem Tone:
„Ich habe Sie einſt wahnfinnig geliebt, Sie waren meine erſte Liebe; die engeliſche Güte von Hyacinthe machte mich beſſer: ich verehrte ihn; doch ich gab mei⸗ ner Leidenſchaft für Sie nach und betrog ihn! Mitten unter meinen Fehlern ſchwamm eine gute Eigenſchaft oben auf: die Offenherzigkeit! Ich haßte die Liſt, die Lüge; zwanzigmal habe ich Ihnen den Vorſchlag ge⸗ macht, zu fliehen, mir ſo den brennenden Schmerz zu erſparen, mich täglich dem vortrefflichen Manne gegen⸗ über zu ſehen, den ich hochſchätzte, während ich ihn entehrte. Sie weigerten ſich, mit mir zu fliehen; die Urſache dieſer Weigerung habe ich ſpäter erkannt; ich wäre für Sie eine Laſt geweſen Ich entſchloß mich alſo, mich zu verſtellen, zu lügen, und durch Sie begann ich die Lehre der Heuchelei, die mir heute meine Rache gegen Sie ſichert!
Ich. „Die Rache! Das iſt alſo die Urſache von dieſem abſcheulichen Gewebe?
Ceſarine. „Warten Sie! Eines Tags entdeckt Hhaeinthe


