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mälig die Maske abzunehmen .. Dieſes erſchauen zu laſſen, um Jenes errathen zu machen . Und dann, ſehen Sie, wenn ich mich plötzlich ganz entlarvte. ſo würden Sie bange bekommen.“
Ich wollte Ceſarine antworten, als plötzlich im Gar⸗ ten am Hauſe die Fanfaren einer Militärmuſik ertönten.
Ich erinnerte mich des Gebrauches von Vareuil, die Muſik ſeines Regimentes zu der Dame zu ſchicken, um die er ſich bemühte, und er handelte ſo gegen meine Frau, die er am Tage vorher zum erſten Male geſe⸗ hen hatte. So viel Frechheit brachte mich in Verwir⸗ rung, und ihre Folgen mußten für mich höchſt mißlich ſein. Unſer Haus lag unmittelbar bei andern Hotels, welche von Leuten von unſerer Bekanntſchaft bewohnt wurden; ſie hörten ohne Zweifel dieſes geräuſchvolle Morgenſtändchen, und am Abend würden die Perſonen von unſerer Geſellſchaft wiſſen, Herr von Vareuil habe ſeine Muſik zu Madame Dupleſſis geſchickt. Die com⸗ promittirende Geckerei des Oberſten und die gewöhn⸗ liche Läſterſucht der Welt würden dieſes Ständchen zu meiner Schande ausbeuten.
Dieſer letzte Schlag fehlte mir noch, und unter den Umſtänden, unter denen er mich traf, ſchmetterte er mich zu Boden.
Verachtet von Ceſarine, niedergebruckt durch De⸗ müthigungen, ſollte ich meinen Namen zuerſt lächerlich gemacht und ſpäter mit Schande bedeckt ſehen: denu zu dieſer Stunde hielt ich meine Frau für fähig, mich zu entehren, beſonders wenn ſie meine Abneigung gegen Vareuil ergründet hätte, den ſie vielleicht zum Genvoſſen ihrer Rache würde machen wollen. Ich dachte ſogar, meine Frau habe am vorhergehenden Abend, nach der Oper, wenn ſie den Oberſten in Geſellſchaft gefunden, dieſen ſo gut behandelt, daß er dadurch zu dem Morgenſtändchen ermächtigt worden.
So von einem Schlage nach dem andern getroffen, verlor ich den Kopf. Ich war einen Augenblick feige;


