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Bosheit brachen plötzlich in ihrem unverſöhnlichen Ge⸗ ſichte hervor; ihr Blick war grimmig. ..
Ich blieb einen Augenblick vernichtet; die Befürch⸗ tungen, die ich am Tage vorher noch als chimäriſch betrachtet hatte, wurden zu gräßlichen Wirklichkeiten.
Da ich indeſſen noch nicht glauben konnte, was
in it rie .
Ich. „Nein, nein, das iſt unmöglich! die menſchliche Verderbtheit kann nicht ſo weit gehen! .. Ceſarine. „Beruhigen Sie ſich. Man wird Sie überzeu⸗ gen! Zweifler!
Ich.
„Das iſt entſetzlich! . . Dieſe abſcheuliche Ver⸗
ſtellung hat aber einen Zweck, eine Urſache gehabt? Ceſarine.
„Oh! ja ſie hat einen Zweck gehabt, ſie hat eine Urſache! Sagte ich Ihnen nicht, es ſei heute der dritte December.
Ich.
„Erklären Sie ſich, fürchten Sie nichts! Sie kön⸗ nen nun Alles geſtehen! Ich werde die Stärke haben, Sie anzuhören, mich zu bewältigen ... Reden Sie, ich bin auf Alles gefaßt. Ich brauche Sie übrigens nicht zum Sprechen aufzufordern! Sie werden Ihr Werk nicht unvollendet laſſen wollen. Wenn man iſt, was Sie ſind, ſo fügt man ſich nicht darein, über ein Jahr eine Masfe ſo läſtig, ſo brennend, wie für Sie die Maske einer redlichen Frau ſein muß, zu tra⸗ gen, ohne ſich für dieſen langen und peinlichen Zwang dadurch zu entſchädigen, daß man vor demjenigen, für welchen man ſich dieſen Zwang auferlegt hat, die Maske abwirft.
Ceſarine.
„Wie ungeduldig ſind Sie! ... Begreifen Sie
doch, daß es eine reizende Coquetterie iſt, nur all⸗


