Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Aurora und Stephen werden einige Entſchuldigun⸗ gen bei mir vorbringen, und damit will ich mich be⸗ gnügen. Alles wird gut gehen!

Es iſt ſeltſam! und dies beweiſt mir abermals, wie es mir oft nützlich iſt, auf dieſe Art mit mir ſelbſt zu conferiren, meinen Gedanken freien Lauf zu laſſen, ſie aufzuhellen, klar zu machen, indem ich ſie auf das Papier übertrage, ſtatt ſie in meinem Geiſte ſchwan⸗ kend, trube, ohne Ausgang, ohne Licht kochen zu laſſen, — ein ſchmerzliches Chaos, in welchem dann grauſame Zweifel, tolle Befürchtungen gähren!

Ja, ſeltſam! ich fing an dieſe Zeilen das Herz voll Zorn, überſtrömend von Galle zu ſchreiben, und zu dieſer Stunde fühle ich mich ruhig, voll Vertrauen auf die Zukunft.

Hoffen wir und morgen meine Unterredung mit Ceſarine.

XNIII.

Den 3. December 1833.

Ich ſchreibe dieſe Zeilen auf Blättchen, die ich aus meinem Tagebuch losgemacht habe.

Dieſe Erzählung iſt, eintretenden Falles, für Jean Raymond beſtimmt.

Ich habe meine Erinnerungen ängſtlich geſammelt; bei dieſer Veranlaſſung beſonders müſſen meine Zeilen das Gepräge einer unerbitterlichen Aufrichtigkeit an ſich tragen; jedes von ihren Worten hat ſeinen Werth.

Morgen werden dieſe Blätter vielleicht zu meiner Rechtfertigung dienen, je nach dem Ausgange der Er⸗ eigniſſe dieſer Nacht.

Heute Morgen begab ich mich, wie ich es geſtern Abend mit Ceſarine verabredet hatte, zu ihr, als ſie