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nenz wäre er nicht Mars, ſo würde er Cupido ſein .. .
oder vielmehr, durch eine glückliche Anhäufung iſt er,
ſo wie Sie ihn ſehen, zugleich Mars und Cupido. Vareuil.
„Ich erkläre Dir, wenn Du mich noch einmal Cu⸗ pido nennſt, ſo rechtfertige ich meinen Titel dadurch, daß ich Madame Dupleſſis den Hof mache.
Ceſarine.
„Erlauben Sie, mein Herr, ich bin völlig neutral in dieſem mythologiſchen Streite, und ich muß nicht die Kriegskoſten bezahlen!
Vareuil.
„Ich wette, daß mein Freund Dupleſſis ein Tiger der Eiferſucht iſt .. Befolgen Sie meinen Rath, ſeien Sie coquette . ſehr coquette . Sie werden ſehen, daß der Tiger auf der Stelle ein vollkommenes Lamm, ein reizendes Lämmlein wird! Sollten Sie zufällig ein Opfer brauchen, um Ihre Coquetterie daran zu üben? thun Sie ſich keinen Zwang an, Madame, ich bin da, ich opfere mich der Freundſchaft, und wir Beide ge⸗ ben ihm eine treffliche Lection, dieſem Othello von Dupleſſis.
Ceſarine. „Ihre Opferwilligkeit iſt allerdings ſehr edelmüthig, mein Herr; doch Herr Dupleſſis iſt kein Othello, und ich habe keine Neigung für die Coquetterie.
„Und dann ſiehſt Du, mein lieber Vareuil, unter Freunden muß man offenherzig ſein; ich geſtehe Dir nun, Du haſt einen ſehr piquanten, ſehr witzigen, ſehr originellen Geiſt, Du ſagſt alle Arten von reizen⸗ den und beſonders höchſt geſchmackvollen Dingen: Ma⸗ dame Dupleſſis, deren Geiſt nicht ganz auf der Höhe des Deinigen ſteht, iſt ein wenig in Verlegenheit, wie ſie Dir antworten ſoll; Du wirſt ihr alſo, wie ich glaube, äußerſt angenehm ſein, wenn Du von andern Dingen ſprichſt von Deinen Heldenthaten in Africa, zum


