Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Beiſpiel! Laß hören, erzähle uns Deine glänzenden Kämpfe: wie viel Araber haſt Du niedergeſäbelt? Vareuil.

„Oh! ſo viel als ich konnte „. doch die Erzäh⸗

lung einer Schlacht wird Madame langweilen . Ceſarine.

„Ich geſtehe, mein Herr, die Kriegsgeſchichten bieten für mich wenig Reiz; wollen Sie mich ent⸗ ſchuldigen, ich habe einige Befehle zu geben. Ich brauche nicht zu bemerken, daß ein alter Freund von Herrn Dupleſſis immer hier willkommen ſein wird.“

So ſprechend, verneigte ſich Ceſarine leicht und

ging in ihr Schlafzimmer, das an den Salon ſtieß,

wo ich allein mit dem Oberſten blieb; ſeine Züge nah⸗ men ſogleich nach dem Abgange meiner Frau einen ſolchen Ausdruck von Spott und Herausforderung an, daß ich mich, trotz der Zurückhaltung, die ich mir auf⸗ erlegt, nicht erwehren konnte, raſch auf Vareuil zuzu⸗ treten und ihm mit trockenem Tone zu ſagen:

„Mein Herr, Ihr Beſuch ſcheint mir mindeſtens ſeltſam nach dem letzten Billet, das ich von Ihnen er⸗

halten .. Vareuil. „Wie mein Lieber .. Du ärgerſt Dich?

Ich.

„Alle Teufel mein Herr!

Varenil. „Ah! ich glaubte, Du ſeiſt mehr Weltmann .. Du biſt nicht von meiner Stärie! Wenn Du übrigens Streit mit mir ſuchen willſt, ſo ſteht es Dir frei ich bin Dein Mann! Doch wir haben Beide unſere Proben abgelegt, und in unſerem Alter ſchlägt man ſich nicht mehr um der Weiber willen; zum Beweiſe dient, daß Du mir Frau von Méligny entführt haſt, und daß ich Dich ſehr ruhig im Beſitze Deiner Eroberung gelaſſen habe; nur ſchrieb ich Dir: Ich werde Dir das

vergelten: