Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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ch.

„Und dies angenommen, warum haben Sie nicht mir allein Ihre Bemerkungen über meine übertriebe⸗ nen Ausgaben ſgemacht? warum haben Sie ſich nicht offenherzig, mit Vertrauen an mich gewendet, ſtatt un⸗ geſchlacht eine für mich ſo verletzende Maßregel zu er⸗ greifen?

Ceſarine.

„Wahrhaftig, Fernand, ich hielt Sie nicht für ſo

empfinblich!

Ich. „Sie verachten mich alſo, Madame? Ceſarine. „Konnte ich glauben, eine ſo unbedeutende Maß⸗

regel werde eine ſolche Gereiztheit bei Ihnen hervor⸗ bringen? Ich.

Ceſarine. „Ah! Fernand!

„Sie lügen!

Ich. „Ich ſage Ihnen, daß Sie lügen, Madame!!! Sie haben mich verletzt, gedemüthigt! eſarine. „Oh! mein Gott! können Sie das glauben?

„Wie! mit Ihrem Geiſte, mit Ihrem Takt, mit Ihrem Scharffinne ſollten Sie ganz unſchuldig eine ſolche Maßegel ergriffen haben? Ich ſage Ihnen noch einmal, das iſt nicht wahr! Ceſarine. „Ach! Gott, der im Grunde meines Herzens lieſt, weiß allein, ob ich je die Abſicht gehabt habe, Sie zu demüthigen.“ Es iſt mir nicht möglich, zu ſchildern, in welche wachſende Erbitterung mich der unſtörbare Gleichmuth