Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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3.

„Hätte er die Achtung gegen Sie verletzt, ſo dürfte er nicht eine Stunde hier bleiben.

Ceſarine.

„Ich würde die Strenge nicht ſo weit treiben; zeigen Sie ſie ſich alſo ſo mildherzig wie ich, mein Freund. Ich nehme an, Aurora und Stephen haben die Achtung gegen Sie verletzt, vergeben Sie ihnen, wie wir Alle nöthig haben, daß uns i

ch.

„Madame, mein Herz iſt nicht ſo evangeliſch als das Ihrige! Ich habe geſagt, dieſe Leute müſſen ſich von hier entfernen, und ſie werden gehen!

Ceſarine.

„Mein Gott, Fernand, wie erhitzen Sie ſich we⸗ gen einer Kleinigkeit! Ich kann kaum glauben, was ich höre es iſt das erſte Mal, ſeit unſerer Verheirathung, daß Sie gegen mich dieſen rauhen, verdrießlichen Ton annehmen.

Ich.

„Es iſt auch das erſte Mal, daß Sie mich ſo grauſam verwundet haben . wenn nicht etwa, was ich noch glauben will, ein Mißverſtändniß, ein Irr⸗ thum obwaltet.

Ceſarine.

„Mein Freund, wenn ich Sie verwundet habe, ſo iſt es gewiß unwillkürlich geſchehen, das ſeien Sie überzeugt.

Ich.

„Ich danke Ihnen für dieſe Verſicherung .. Ce⸗ ſarine ſie mildert wenigſtens den Verdruß, den Sie mir verurſachten.

Ceſarine.

„Wie ſo denn, großer Gott! ich bin eben ſo er⸗ ſtaunt als betrübt über das, was Sie mir ſagen; von was reden Sie, mein Freund? 2

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