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„In Folge eines, — ich bezweifle es nun nach Ihren Worten nicht mehr, falſch ausgelegten, — Be⸗ fehles von Ihnen hat dieſen Morgen Ihr Notar die Bezahlung von zwei Anweiſungen von mir unter dem unglaublichen Vorwande verweigert, ſie ſeien nicht durch Ihre Unterſchrift bekräftigt! . .. Bedenken Sie, wel⸗ chen Demüthigungen ich ohne Ihr Wiſſen ausgeſetzt
war? Ceſarine. „Ich begreife Sie nicht, mein Freund; wo ſehen Sie hierin eine Demüthigung?
„Wie! ich gebe meinem Pferdehändler eine An⸗ weiſung nach Sicht auf Herrn Turpin, und ich finde mich der Schmach ausgeſetzt, dieſen Handelsmann zu⸗ rückkommen zu ſehen und ihn zu mir ſagen zu hören: „Da Madame Dupleſſis die Anweiſung, die Sie mir gegeben, nicht unterzeichnet hat, ſo iſt mir die Zahlung verweigert worden!““ So daß ich nun unter Vormund⸗ ſchaft bin! ſo daß ich nun die Fabel, das Geſpötte meiner Freunde werde: denn der Pferdehändler, ein ſehr ſchwatzhafter Menſch, wird nicht ermangeln, dieſes Aben⸗ teuer ſeinen Kunden zu erzählen, die ich faſt alle kenne. Ich ſage Ihnen, dies genügt, um mich mit Lächer⸗ lichkeit und Schmach zu bedecken.
Ceſarine.
„Ah! Fernand, wären Sie wie ich befreit von der Maffe elender, nichtiger Dinge, die man die Eitelkeit nennt, ſo würden Sie Mitleid bekommen mit dieſen Kindereien, über die Sie ſo ſehr aufgebracht ſcheinen, mein armer Freund!
Ich. „Wahrhaftig, man ſollte glauben, Sie machen es ſich zur Aufgabe, mich in Verzweiflung zu bringen! Ceſarine. „Sie in Verzweiflung bringen „ mein Gott!


