Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 14.-17. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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mit dem dem Notar ertheilten Befehle, die Bezahlung meiner Anweiſungen zu verweigern.

Ich war vieſen peinlichen Reflerionen preisgege⸗

ben, als meine Frau nach Hauſe kam, und da ſie mich

in ihrem Zimmer fand, grüßte ſie mich mit dem lie⸗ benswürdigſten Lächeln. Aurora erſchien beinahe in derſelben Secunde, um ihrer Gebieterin Hut und Man⸗ tille abzunehmen; der Anblick der Mulattin verdoppelte meinen Zorn, und ich rief, indem ich mich an Ceſa⸗ rine wandte:

Ich habe dieſe Frau weggejagt .. Sie wird das Haus binnen zwei Stunden verlaſſen!

Madame hört? verſetzte Aurora mit einem Lä⸗ cheln von ſeltſamer Frechheit, indem ſie meine Frau anſchaute.Man jagt mich weg und Stephen auch.

Madame Dupleſſis zuckte die Achſeln, gab ihren Hut und ihre Mantille der Mulattin, und ſagte mit ſanftem Tone zu ihr:

Du wirſt aus ſeinem Etui meinen Smaragden⸗ ſchmuck nehmen ich will ihn dieſen Abend anzie⸗ hen was meine Toilette betrifft, ſo werde ich Dir ſpäter Befehle geben gehe.

Aurora ſchleuderte mir einen Blick der Herausfor⸗ derung zu und ging ab; dann fand folgendes Geſpräch zwiſchen meiner Frau und mir ſtatt:

ch.

Madame .. Ceſarine. Madame? . Das iſt ein ganz neues und ſehr ceremoniöſes Wort ich bitte, mein Freund, was haben Sie?

Ich. Madame, ich habe Aurora und Stephen wegge⸗ iagt, und ich verlange, daß ſie ſich auf der Stelle aus dieſem Hauſe entfernen. Fernand Dupleſſis. 1W. 2