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ſchon dieſe Perſon fortgejagt habe . Entfernt Euch Beide .. Ihr werdet nicht eine Stunde mehr hier bleiben!“
„Bevor eine Stunde vergeht, wird Madame zu⸗ rückgekehrt ſein,“ erwiederte mir Stephen, indem er ſich verbeugte, „und Aurora und ich ſind ſicher, Ma⸗ i duldet es nicht, daß man uns aus ihrem Hauſe jagt.“
Nach dieſen Worten ging der Schwakſ mit der Mulattin hinaus.
Ich war ganz verblüfft durch die unerwartete Un⸗ verſchämtheit dieſer Leute; bis dahin hatten ſich Beide gegen mich ſo zuvorkommend, ſo ehrerbietig gezeigt, daß ich längſt auf meinen erſten Gedanken, von meiner Frau ihre Entlaſſung zu fordern, verzichtet; dieſer Ge⸗ vanke war mir kurze Zeit vor meiner Verheirathung getommen; ich fürchtete damals den Einfluß, welchen die zwei Dienſtboten auf Frau Jefferſon, bei der ſie ſchon lange im Dienſte, häkten gewinnen können; doch ich hatte dieſem Vorhaben keine Folge gegeben, ſo un⸗ terwürſig und ergeben hatten ſie ſich bis jetzt benommen; mehr noch, ſie hatten es ſich gleichſam zur Aufgabe gemacht, ſich auf das Beſte mit meinem Kammerdiener Dupin zu ſtellen und durch herzliche Zuvorkommen⸗ heiten jene Art von eiferſüchtiger Rivalität zu beſeiti⸗ gen, welche ſo häufig unter Dienſtboten vorkommt, von denen die Einen das Vertrauen des Herrn, die Andern das Vertrauen der Herrin des Hauſes haben; verführt durch das ausgezeichnete Benehmen von Aurora und Stephen, ſagte auch Dupin vft zu mir:
„Ich bin meinem Herrn mit Leib und Seele zugethan, weil ich ihm ſeit fünfzehn Jahren diene, doch ich kann Sie verſichern, daß Ihnen Aurora und Stephen eben ſo ſehr als ich ergeben ſind.“
Die plötzliche Unverſchämtheit dieſer zwei vertrau⸗ ten Diener von Madame Dupleſſis ſetzte mich alſo voppelt in Erſtaunen; ſie ſchien mir zuſammenzutreffen


