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Ich ſah dem 20. November mit großer Ungeduld entgegen; endlich kam dieſer Tag.
Am Tage vorher war der Vertrag bei Frau von Montbriſon in ſehr kleinem Ausſchuß unterzeichnet worden, ohne daß ich einen Blick auf dieſe wichtige Acte, die ich ratificirte, hatte werfen wollen; nach die⸗ ſer Unterzeichnung fand die bürgerliche Trauung ſtatt.
Zum erſten Male nach vierzehn Tagen ſah ich Frau Jefferſon wieder anders als durch das Gitter des Kloſters; blendender als je, verdoppelte ihre Schönheit meine Berauſchung, und mit Glück und Stolz bemerkte ich, welche Bewunderung bei Allen dieſe verführeriſche Frau erregte. Die Feierlichkeit der Verbindung die ſie ſchloß, verlieh ihren Zügen einen ernſten, geſam⸗ melten Ausdruck, der mich tief rührte; Jedermann be⸗ merkte die Anmuth und die Würde ihrer Haltung, den Takt, die Beſcheidenheit ihrer Worte. Ich konnte nur mit ihr vor den Perſonen reden, welche Zeugen dieſer Ceremonie waren, nach der Frau von Montbriſon ihre Tochter, wie ſie ſagte, zurückführen wollte, und ſie begleitete ſie auch in das Kloſter, wo wir am an⸗ dern Abend um zehn Uhr den hochzeitlichen Segen em⸗ pfangen ſollten.
Dieſen ſo ſehnſüchtig erwarteten Tag brachte ich in unſerem Hotel im Faubourg Saint⸗Honoré zu; ich ließ die Salons mit Blumen füllen und befahl, ſie taghell zu erleuchten, als ob wir ein großes Feſt ge⸗ ben würden.
Nachdem es Abend geworden war, begab ich mich ins Kloſter vom Heiligen Herzen, und am 20. Novem⸗ ber 1832 Abends um zehn Uhr heirathete ich Frau Jefferſon.
Nicht die Habgier allein hatte mich zu dieſer Hei⸗ rath angetrieben, die berauſchende Schönheit von Ceſa⸗ rine machte mich vielleicht noch mehr, als ich es früher geweſen, in ſie verliebt; als ich nach ver Einſegnung


