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nen beleidigenden Zweifeln gegen Jean und ſeine Mut⸗ ter beharrte.
Ich ſchrieb auch an Frau von Meéligny, um ihr mit aller ſchicklichen Behutſamkeit mitzutheilen, daß ich mich verheirathe; ſie dankte mir, ſehr froh, daß ich ihr ſo ein Geſtändniß erſpare, welches immer unange⸗ nehm für den Mann, an den man es richte. Mit anderen Worten; ſie liebe mich nicht mehr, doch ſie werde immer ein gutes Andenken an mich bewah⸗ ren und mich in der Geſellſchaft wie einen alten Freund wiederſehen, u. ſ. w.
Das Hotel im Faubourg Saint⸗Honoré wurde ge⸗ kauft durch die Vermittelung von Herrn Turpin, dem Notar von Frau Jefferſon, und im Namen von die⸗ ſer, was mir paſſend ſchien, da dieſer Ankauf vor un⸗ ſerer Verheirathung ſtattfand, ich machte auch keinen Gebrauch von der mir gegebenen Vollmacht, nach Sicht auf Herrn Turpin zu ziehen. Meine beträchtlichen Beſtellungen in Silberzeug, Pferden, Wagen ſollten erſt am Tage nach meiner Hochzeit geliefert und dann bezahlt werden; ich beſchäftigte mich ferner mit der Anwerbung des zahlreichen Perſonals für unſer zu⸗ künftiges Haus, und man ſprach zum Voraus von den glänzenden Féten, die wir im Winter geben müßten.
Der Notar wollte mir eines Tages den Entwurf unſeres Heirathsvertrags, abgefaßt nach den Inſtructio⸗ nen von Frau Jefferſon, vorleſen; ich weigerte mich jedoch durchaus, Kenntniß von dieſer Acte zu nehmen, und forderte überdies, daß ſie mir, ſelbſt wenn ich ſie unterzeichne, nicht vorgeleſen werden ſollte.
Meine letzten Befürchtungen, meine letzten Zwei⸗ fel ſchwanden vor den täglichen Glückwünſchen, die ich zu meiner nahe bevorſtehenden Heirath empfing; dieſe Glückwünſche wurden mir nicht nur von meinen jungen Freunden vom Club, ſondern auch von manchen Perſonen, welche in der Welt in hoher Achtung ſtan⸗ den, zu Theil. .


