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als Sie mir ſchwuren, meinen Rath zu befolgen, Ihre Frau glücklich zu machen, wie ſie es zu ſein verdiente.“
„Damals, Madame, war ich bald vernünftig . bald wahnſinnig. heute iſt der Wahnſinn verſchwun⸗ den, die Vernunft allein iſt geblieben Ich flehe Sie an, haben Sie Vertrauen zu meinen Verſprechungen und ſetzen Sie mich in den Stand, die Vergangenheit zu ſühnen.“
Machen Sie Albine glücklich, der heute gefaßte Eutſchluß ſei nicht ephemer wie die anderen Das Glück Ihrer Frau wird die heiligſte Sühnung der Ver⸗ gangenheit ſein.“
„Madame, Sie wollen mir alſo die Sendung nicht anvertrauen, von der Jean geſprochen hat?“
„Nein, mein Herr.“
„Sie halten mich nicht für würdig, mich für Sie zu opfern? Sie betrachten mich als einen Menſchen ohne Treue und Glauben?“
„Mein Herr, Sie ſfind wahnſinnig geweſen, wie Sie geſagt haben; Ihre Vernunft ſcheint mir nicht lange genug wiederbefeſtigt, daß ich Ihnen mein Vertrauen gewähren könnte. Erfahre ich ſpäter, Sie machen Al⸗ bine glücklich, dann, mein Herr, werde ich die Ge⸗ wißheit haben, daß nicht jedes Gefühl von Ehre in Ihnen erloſchen iſt.“ .
„So werde ich alſo nicht einmal den Troſt, daß
iich Ihnen habe nützlich ſein können, mit mir nehmen?“
Madame Raymond, ſtatt mir zu antworten, ſchaute auf die Uhr, die neben ihr auf ihrem Bette lag, und ſagte kalt zu mir:
„Es iſt Zeit, mein Herr, daß Sie ſich entfernen; die Stunde des Beſuches iſt abgelaufen; man wird ſo⸗ gleich kommen und Sie daran mahnen.“ „Madame, ich beſchwöre Sie . . .“ ch hoffe, daß mir Albine Nachricht von ſich geben
wird. Bitten Sie ſie, mein Herr, ihre Briefe nach
Fernand Dupleſſis. I. 20


