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zu nützen? Jean, ich flehe Dich an, ſchlage mir meinen letzten Troſt nicht ab; laß mich nicht aus dieſem Ge⸗ fängniß weggehen, ohne Dir nützlich geweſen zu ſein ... Sprich, was kann ich thun?“
„Guter Fernand,“ antwortete mir Jean, während er mir die Hand reichte, „ſchilt mich nicht; meine Mut⸗ ter und ich, wir hätten Dich wohl um einen Dienſt zu bitten aber
„Jean,“ rief lebhaft Madame Raymond, ihren Sohn unterbrechend und ihm durch einen Wink Still⸗ ſchweigen auferlegend.
Jean ſchaute ſeine Mutter ſehr erſtannt an und ſagte zu ihr:
„Meine Mutter, ich glaube, Sie wiſſen doch, wo⸗ von ich mit Fernand ſprechen will? Wir können uns zu dieſem Ende nur an Jemand wenden, für den wir ſo gut als für uns ſelbſt ſtehen würden ..
„Das iſt wahr, mein Freund .. .
„Warum dann das Erbieten von Fernand nicht annehmen, meine Mutter?“
„Weil es beſſer iſt, mein Kind, die Gefälligkeit von Herrn Dupleſſis nicht zu mißbrauchen.“
„Glauben Sie, er habe bange, die Reiſe nach Paris zu machen?“ verſetzte Jean.
Dann wandte er ſich an mich und fügte bei:
„Das wäre Dir ohne Zweifel zu beſchwerlich?“
„Mir!“ rief ich. „Kannſt Du denken, eine ſolche Urſache halte mich zurück? Ich bitte, erkläre Dich.“
„Mein Freund,“ ſagte Madame Raymond zu ihrem Sohne, langſam jedes ihrer Worte abwägend, „ich halte es für ſchicklicher . . . Herrn Dupleſſis dieſe Be⸗
ſchwerlichkeit nicht zu verurſachen . . z ich bitte Dich
alſo, nicht darauf zu beharren
„Wie es Ihnen beliebt, meine Mutter,“ antwor⸗ tete Jean ehrerbietig; und er fügte lächelnd bei:
„Du fiehſt, mein armer Freund, es iſt nicht meine Schuld 4


