Tone, ohne Zweifel aus Furcht, bei ihrem Sohne Ver⸗ dacht zu erregen, beifügte.
„Ja, Herr Dupleſſis, es liegt mir viel daran, Ihren guten Willen nicht zu mißbrauchen.“
„Dann,“ ſagte Jean, „dann würden die Anſtalten zu dieſem gewaltſamen Angriff ohne Zweifel bemerkt werden. . .. Der Ausgang des Angriffes iſt zweifelhaft. Wenn wir uns nicht geſcheut haben, Dich um ein Aſyl zu bitten, ſo geſchah dies, weil, angenommen, wir wären bei Dir verhaftet worden, Dich dies keiner Verfolgung ausgeſetzt hätte; aber ein Angriff mit bewaffneter Hand.. Teufel! Du weißt alſo nicht, wohin Dich das führen kann, mein armer Freund?“
„Ich weiß es nicht . . . ich habe nicht daran ge⸗ dacht; was ich aber nun weiß, Jean, und was mich tief betrübt, iſt, daß Du mich nur für gut dazu hältſt, Dir Dienſte ohne Gefahr für mich zu leiſten . . .“
„Dich verletzen ich. Ah! Fernand, Du biſt ungerecht!“ rief Jean, indem er meine Hände in den ſeinigen drückte. „Stellten wir nicht Deinen Edel⸗ muth ſchon dadurch auf die Prode, daß wir Dich, einen Royaliſten, um einen Zufluchtsort für uns Jacobi⸗ ner, wie man uns nennt, baten?
„Du haſt vielleicht gezögert?“
„Nicht einen Augenblick, meine Mutter wird es Dir ſagen; aber ich wiederhole Dir, es iſt eine Kluft zwiſchen dem, Dich um eine Zuflucht zu bitten, und dem, von Dir eine von den gefahrvollen Anerbie⸗ tungen anzunehmen, welche nur unter Soldaten von einer gemeinſchaftlichen Sache angenommen werd Doch ich danke Dir aus dem Grunde meines Herzen mein lieber Fernand; Dein muthiges Erbieten iſt ein neues von Dir unſerer alten Freundſchaft gegebenes Unterpfand.“
„Meine Reiſe wird alſo unfuchtbar geweſen ſei ich werde alſo vergebens in dieſes Gefängniß
kommen ſein . in das ich geeilt bin, um Di twas


