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„Fünfzehn entſchloſſene Männer, von denen fuͤnf bis ſechs beritten, können an der Stelle, die ich bemerkt habe, die Bedeckung überwältigen und Euch befreien.“
Jean wandte ſich gegen ſeine Mutter um und ſagte zu ihr, indem er mich mit dem Blicke bezeichnete:
„Der wackere Fernand, immer dieſelbe Hingebung.“
Madame Raymond blieb ſtumm; ich fuhr fort:
„Ich habe unter meinen Feldſchützen und meinen Meiern, beinahe lauter ehemaligen Soldaten, etwa zehn beherzte Männer; es wird mir leicht ſein, die Zahl voll zu machen.“
„Fernand ..
„Laß mich vollenden . . . Ich begebe mich in einer Stunde auf den Weg und kehre nach Riballiére zurück, um meine Anſtalten zu treffen; meine Leute werden vereinzelt mit der Diligence abgehen, nachdem ich ihnen einen Zuſammenkunftsort beſtimmt habe; ich mit fünf bis ſechs der Entſchloſſenſten, wir ſteigen zu Pferde, und .
„Herr Dupleſſis,“ unterbrach mich Madame Ray⸗ mond, „wir ſind Ihnen ſehr dankbar für Ihren guten Willen, es iſt uns aber unmöglich, Ihr Erbieten an⸗ zunehmen
„Warum dies, Madame?“
„Einmal . weil es die wackeren Leute, die Ihnen folgen würden, ſo wie Sie ſchwer gefährden
hieße.“
„Ei! Madame, was liegt mir daran! .. .
. „Mir aber liegt viel daran,“ erwiederte Madame Raymond mit einem Ausdrucke ſtolzer Kälte, — eine übrigens ſo leichte Nuance, daß Jean nicht davon be⸗ troffen war. Ich fühlte zu meinem Schmerz, daß ſeine Mutter keinen Dienſt von einem Manne annehmen wollte, der ihr einen Schimpf angethan hatte; ich blieb flumm und ließ niedergeſchlagen den Kopf ſinken, während Madame Raymond mit einem minder entſchiedenen


