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machen Erlauben Sie mir alſo, daß ich Herrn von Sainte⸗Marie in mein Zimmer führe.“
„Durchaus nicht,“ antwortete Albine mit einem Lächein, das mich ſchauern machte; „ich bitte, und zwar ſehr inſtändig. Herrn von Sainte⸗Marie, mich an dieſer erſten Kunde von den einzelnen Umſtänden, wovon er vorhin ſprach, Theil nehmen zu laſſen.“
„Ich bin zu glücklich, Madame, Ihren Befehlen nachzukommen,“ erwiederte der Präfect; „hören Sie, was vorgefallen iſt: unſere Jacobiner waren alſo in einer zu einem Dörfchen gehörenden Meierei drei Meilen von Limoges verborgen; einige Carbonari hat⸗ ten ihnen dieſe Zuflucht bei einem andern Bruder und Freunde verſchafft; denn alle dieſe erbitterten Feinde der geſellſchaſtlichen Ordnung hängen zuſammen und correſpondiren; benachrichtigt, begibt ſich der Staats⸗ anwalt auf den Weg, in Begleitung eines Gendar⸗ merie Kapitäns nebſt fünfundzwanzig Mann mit gela⸗ denen Carabinern und Piſtolen; denn man weiß, wie entſchloſſen dieſer Jean Raymond iſt . Sie werden nun ſehen Madame, wie ſehr er ſeinen abſcheulichen Ruf gerſchtfertigt bat
„Vollenden Sie, mein Herr,“ ſagte Albine, „das iſt ſehr intereſſant.“
„Man fommt alſo um zwei Uhr Morgens zu der Meierer, Madame; der Kapitän klopft an die Thüre, und vier Gendarmen halten ſich, das Gewehr hoch be⸗ reit, zu ſeuern, während die Andern das Haus ein⸗ ſchli⸗ßen; nichts rührt ſich; man klopft abermals, die⸗ ſe be Stille; der Stastsanwalt gibt ſodann Befehl, die Thüre zu ſprengen; doch in dieſem Augenblick hört man die Schreie der Genda men, welche das Aeußere zu bwachen beau'tragt waren. Sie hatten einen Ent⸗ weichungsver uch vereitelt. Dieſe unbändigen Revubli⸗ caner, dieſe berübmten Eiſen reſſer verſuchten es feige, durch eine Hinterthüre zu eniflehen!“ „Ah! welche Feigheit,“ ſagte Albine mit einem


