Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 5.-9. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Gedanken bis zum Ende verfolgen! Wenn der Wunſch allein hinreichen würde, um ihn ſich verwirklichen zu ſehen? wenn es für mich genügte, zu ſagen .. Das iſt aber gräßlich! Das iſt ein Mord, veſſen ich mich ſchuldig mache „ Ah, ich habe Angſt vor mir .. Ich habe Angſt vor meinen eigenen Gedankeu, ſie erſchrecken mich. .

Was werden die Folgen des heutigen Ereigniſſes auf die Geſundheit von Albine ſein? Ich weiß es nicht, aber ſie können äußerſt ernſt werden.

Dieſen Morgen waren wir beim Frühſtück, oder Albine ſaß vielmehr bei Tiſche mir gegenüber . die Thüre öffnet ſich, und ich ſehe Herrn von Sainte⸗ Marie, unſern Präfecten, mit ſtrahlendem Geſichte eintreten; er läuft auf mich zu, ohne daß es ihm einfällt, meine Frau zu grüßen, nimmt meine Hand, drückt ſie und ruft:

35 8 gefangen, mein lieber Herr Dupleſſis! ie ſind gefangen!

„Wer den 2 „Unſere Schurken von Jacobinern.“

„Welche Jacobiner?“

„Der berüchtigte Jean Raymond, ſeine Mutter und ein anderer Böſewicht, einer vor den Gefährlichſten.“

„Gefangen, und wo dies?“ rief ich, indem ich in Verzweiflung an Madame Raymond, jedoch gar nicht an die Wirkung dachte, welche eine ſolche Offenbarung auf meine Frau hervorbringen mußte; „wie ſind ſie gefangen worden?“

„Sie wiſſen, mein Lieber, daß ich, zur Zeit des Aufeüthals der anbetungswürdigen Marquiſe in Ri⸗ balliere, Ihnen das Signalement dieſes Jean Rahmond gebracht habe?“

„Ja; hernach . . hernach

„Ich war ganz auf dem rechten Wege; denn dieſe Brüder und Freunde ſind durch Chateaurvur ge⸗