Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 5.-9. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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worten ſollſt): — Gut, Du wirſt ſehen, meine Albine! Du wirſt ſehen!

„Ich: — Du wirſt ſehen, liebe Hermance! Du wirſt ſehen!

„Nun, was fagſt Du hiezu, gute, zärtliche Freundin? Ich habe, wie ich hoffe, zum Voraus alle Deine Ein⸗ würfe beantwortet! Es lag mir hieran, um Dich zu beruhigen und Dir jeden peinlichen Zweifel über meine Verhältniſſe zu erſparen.

„Erinnere Dich deſſen, was ich Dir in meinem letz⸗ ten Briefe in Betreff der Enideckung meiner Liebe für Jean ſchrieb: Ich weiß nicht, was das Schickſal mir vorbehält, aber durch den glücklichen, durchdringenden Einfluß der Rathſchläge von Madame Raymond fühle ich mich geſtählt, entſchloſſen, voll Stärke und bereit für jedes Ereigniß!

„Sage, Hermance, bin ich zur Lügnerin an dieſer Behauptung geworden? und habe ich mich nicht, abge⸗ ſehen von der erſten Niedergeſchlagenheit, welche viel⸗ leicht wenigſtens eben ſo ſehr die Ueberraſchung, als der Kummer über die Abreiſe von Madame Rahmond verurſachte, entſchloſſen, muthig und bereit für jedes Ereigniß gezeigt?

„Beunruhige Dich alſo nicht vergebens, liebe Her⸗ mance; ich habe mich nie freieren, ich möchte beinahe ſagen, geflügelteren Geiſtes gefunden, ſo ſehr erhebe ich mich oft durch die Gedanken; denn mir ſcheint, ich fühle meine Seele immer mehr von der materiellen Hülle ſich losmachen .

„Ich bin genöthigt, dieſen Brief abzubrechen, da⸗ einige Tage früher Dir zukommt und Dich be⸗ ruhigt.

„Immer und von t die Dein ige

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