Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 5.-9. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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und feinen Blumen dieſer idealen Glückſeligkeit nehme; ich ordne ſie nach meinem Wohlgefallen wie die Blu⸗ men eines Sturmes . „z es ſind nicht die Ereigniſſe, die mich beherrſchen, ich beherrſche ſie. Ich bin ſelbſt meine Vorſehung; ich befehle den Umſtänden, ſich zur Freude und Zufriedenheit von Jean und mir zu grup⸗ piren; und Du findeſt das verzweiflungsvoll! Aber, Her⸗ mance, die Verzweiflung hat den Kummer, die Bitter⸗ keit, zuweilen ſogar den Haß gegen die Anderen oder gegen ſich ſelbſt zur Folge; und, Gott ſei Dank, ich hege keines von dieſen ſchlimmen Gefühlen. Ich ſtehe mit leichtem, heiterem Herzen auf, und außer den ſü⸗ ßen Zerſtreuungen, von denen ich geſprochen habe, be⸗ ſchäftige ich mich mit meinem Hausweſen wie früher; ich bin zuvorkommend gegen Herrn Dupleſſis; kürzlich iſt er krank geweſen, ich habe ihn mit einer außeror⸗ dentlichen Sorgfalt gepflegt. Was willſt Du? ich be⸗ zahle als ehrliche Frau meine Spielſchulden, wie man zu ſagen pflegt; unklug genug, auf das Gerathe⸗ wohl den großen Wurf zu thun, den man die Heirath nennt, habe ich verloren.. Wohl! ich unterwerfe mich dem Syruche des Geſchicks.

„Du: — Nein, Albine, nein, Deine Gründe über⸗ zeugen mich nicht, Du biſt erſt beim Anfang Deiner tollen Leidenſchaft ... Du beginnſt damit, daß Du Dich mit einer Illuſton berauſcheſt. .. Es genügt Dir heute, Dir zu ſagen: das könnte ſein! . . und morgen wirſt Du ſagen: das iſt nicht, wehe mir das wird nie ſein.

„Ich: — Hermance, Du verleumdeſt den geſunden Verſtand Deiner Freundin; ſie gefällt ſich darin, zu ſingen: Wär'ich ein Vögelchen! Aber ſie iſt nicht ſo dumm, wird nie ſo dumm ſein, zu weinen und zu ſagen: Wehe mir! — ich bin kein Vögelchen! wehe mir! ich will ein Vögelchen ſein!

„Du: — (da Du nicht weißt, was Du mir ant⸗