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Mahl ſo reizend, ſo heiter machen können? Und wäh⸗ rend der langen Winterabende beſonders, welche ſo günſtig für die Vertraulichkeit der Plauderei, die man zuweilen der Muſik zu Liebe verläßt, wie oft ſagte ich mir: Jean und ſeine Mutter hätten ſie mit mir zu⸗ bringen können, dieſe ſüßen Abende! Dann, wenn die Stunde, ſich zurückzuziehen, gekommen wäre, hätten Fean und ich Madame Rahmond auf die Stirne küſſen, ihr: Guten Abend, Mutter, jagen und in unſer Zimmer, in unſer Neſt der Zärtlichkeit und der Liebe, gehen kön⸗ nen . . Sprich, Hermance, ſprich, war denn dieſer Glückstraum, das Bild des Himmels auf der Erde, un⸗
„Du: — Aber, unglückliche Albine, gerade deshalb, weil dieſes Glück möglich geweſen wäre und es nicht iſt, kann nichts unſeliger, nichts wahnſinniger ſein, als ſich dieſen Träumereien ohne Ausgang hinzugeben . . . Das iſt zum Verzweifeln.
„Ich: — Zum Verzweifeln? Ah! wenn Du mich beobachten könnteſt, während ich mich dieſen ſüßen Ge⸗ danken hingebe, Du würdeſt bemerken, ob mein Aus⸗ ſehen ein verzweiflungsvolles iſt. Und warum verzwei⸗ feln? Liebte ich irgend einen König, und ich hätte die Laune, dieſen ſtolzen Potentaten heirathen zu wollen, ſo würde ich die Verzweiflung begreifen. Bedenke ich aber, daß zur Verwirklichung meines Glückes nur we⸗ nig gefehlt hat, nichts beinahe. einer von den Zu⸗ fällen, welche häuſig über das Geſchick von uns Frauen entſcheiden . ſo finde ich hierin im Gegentheil einen Gegenſtand ſehr großen Troſtes; und dann, ich wieder⸗ hole es Dir, dieſe Illuſton, wenn Du das durchaus für eine Illuſton nehmen willſt, iſt ſehr über einer Wirk⸗ lichkeit, denn in der Wirklichkeit konnte Jean, wenn er einmal mein Mann war, ſterben. Tauſend unvorher⸗ ſehbare Vorfälle konnten unſer Glück, wenn nicht zer⸗ ſtören, doch wenigſtens betreffen, während ich in dem was Du meine Illuſton nennſt, nur die ausgezeichnete
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