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„Des Kampfes müde, habe ich endlich zu dieſer Ver⸗ bindung eingewilligt, trotz meiner Vorgefühle, trotz mei⸗ ner Unwiſſenheit in Betreff des Charakters von Herrn Fernand; es wäre alſo wahnſinnig von mir, wenn ich nicht den beſtmöglichſten Vortheil aus einer, im Gan⸗ zen von mir freiwillig angenommenen, Lage ziehen würde.“
Meine Geſinnung iſt immer noch dieſelbe; als meine erſten widrigen Empfindungen ein wenig be⸗ ſchwichtigt waren und ich von meiner Mutter erfuhr, mein Mann habe von ſeinem Rechte Gebrauch gemacht, ſagte ich mir: man ſoll nicht auf die Vergangenheit zurücktommen, ich muß bemüht ſein, es mir ſo wenig unangenehm als möglich in dieſer Ehe einzurichten, wie man es in einem unbequemen Hauſe macht, das man zu kaufen die Ungeſchicklichkeit begangen hat.
Dieſe Reſignation iſt der einzige Entſchluß, der mir bleibt, und ich faſſe ihn; trotz dieſer Reſignation gibt es etwas, was ich nie beſiegen werde, das iſt der Eindruck von Kälte, von unüberwindlicher Abſtoßung, den nur die Berührung der Hand von Herrn Dupleſ⸗ ſis auf mich macht, wenn er mir jeden Abend, während er mich in mein Zimmer zurückführt, nach engliſcher Mode die Finger in Form eines „Adien und Gute Nacht“ drückt. Du ſiehſt, daß ſich meine geringe Luſt, meinen Mann zu umarmen, in einen unüberwindlichen Widerwillen verwandelt hat.
Uebertreibung, wirſt Du denken?
Nein, denn ich will es verſuchen, Dir eines der Warum meines Widerwillens zu erklären. Du wirſt das Uebrige begreifen.
Erinnerſt Du Dich der Unterlehrerin der Klei⸗ nen in der Penſion mit ihren Einſammlungen von Epheublättern bei unſeren Spaziergängen im Walde von Vincennes? „Pfui! wie abſcheulich!“ wirſt Du aufſchreien. „Sollte Dein Mann .. auch ... Ephen⸗


