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8 buchs, um an ihrem Flatze und nach der Ordnung der Data mehrerer Briefe von meiner Frau einzuſchieben.
Ich habe ſchon geſagt, lange nach meiner Verhei⸗ rathung mit Albine bekam ich zum erſten Mal Kenntniß von einer ziemlich zahlreichen Correſpondenz von ihrer Hand, worin ſie, ſo zu ſagen, parallel mit meinem Tage⸗ buch, jedoch aus ihrem Geſichtspunkte, die verſchiedenen Phaſen unſerer Verbindung erzählt.
Dieſe Briefe vervollſtändigen zu grauſam die Lehre, die man vielleicht in dieſer ſühnenden Erzählung finden wird, ſie klären zu gut gewiſſe Begebenheiten auf, als daß ich mich nicht mit einer Art von bitteren Befriedigung darein fügen ſollte, ſie dieſen Denkwürdig⸗ keiten beizugeben.
Die Bruchſtücke eines Tagebuchs, welche man ſo eben geleſen hat, und welche ich nach ſo vielen Jahren ſelbſt mit einer ſchmerzlichen Empfindung abgeſchrieben habe, dieſe Bruchſtücke waren der aufrichtigſte Aus⸗ druck meiner Denkungsart von damals; ich glaubte feſt und gewiſſenhaft Albine alle Chancen wünſchenswerthen und möglichen Glückes zu bieten; meine Täuſchung in dieſer Hinſicht kam nur meiner Beſtürzung gleich, als mir erſchreckliche Wirklichkeiten meinen Irrthum ent⸗ ſchleierten.
XXIX. Es ſolgen hier die Briefe von Albine.
Albine an Hermanre.
Riballiere, Oktober 1828. Endlich habe ich das Mittel gefunden, Dir zu ſchrei⸗
ben. Ich erſticke. .. Mein armes Herz wird ſich aus⸗ gießen können. 3


