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Paris zu gehen, betrifft, ſo iſt das eine Mädchenlaune, der ich meine Geſundheits⸗, Geſchmacks⸗ und Bevorzu⸗ gungsrückſichten zu unterwerfen keines Weges gemüßigt bin; ich werde aber nicht nöthig haben, von meinem Veto Gebrauch zu machen, um dieſe weltlichen Phan⸗ taſien kurz abzuſchneiden. 3
Ich hege die tiefe Ueberzeugung, daß Albine allmä⸗ lig, und ohne es zu bemerken, dem betäubenden, ab⸗ ſpannenden Einfluſſe dieſes ruhigen, kloſterartig gere⸗ gelten Lebens unterliegen wird. Allerdings wird ſie, und ich rechne hierauf, in den erſten Zeiten noch das, obgleich ſchon geſchwächte, Echo der Luſtbarkeiten und Feſte hören, die ihre Jugend träumte; nach und nach aber wird ſie in eine ſanfte, weiche Erſchlaffung verfinken. Sie werde (darauf will ich hinarbeiten, und es wird mir glücken) leckerhaft und fromm, und ehe drei Monate vergehen, wird ſie kein anderes Leben be⸗ greifen, als das, welches ihr zu dieſer Stunde im höch⸗ ſten Maße langweilig dünkt.
Und dann wird mein Ziel vollſtändig erreicht ſein; ich werde eine ſanfte, unterwürfige, eifrige Lebensge⸗ fährtin haben, die ſich glücklich ſchätzt, meinen Geſchmack und meine Neigungen zu theilen; ich werde jedes Ver⸗ trauen in meine Frau ſetzen können, deren liebenswür⸗ diges, lächelndes Antlitz um mich her ein Ausſehen von Leben und Jugend verbreiten wird. Endlich werde ich durch ſie, wie ich hoffe, die ſüßen Freuden der wah⸗ ren Vaterſchaft, eine in unſeren Tagen ſo ſeltene Sicherheit, kennen lernen; ich werde alſo meinen letzten Triumph der Eitelkeit genießen, und er wird würdig die Siege meiner erſten Jugend krönen. Ein wahrer Triumph, denn, nachdem ich ſo viele Ehemänner betro⸗ gen, werde ich eine junge und hübſche Frau geheirathet haben und nie ein betrogener Mann ſein.
Ich unterbrach hier die Fortſetzung dieſes Tage⸗


