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Freundinnen aus der Penſion; und dann iſt Paris viel heiterer, als das Land.
Ich: — Seien Sie überzeugt, liebe Freundin, daß meine Wünſche immer mit den Ihrigen im Einklang ſein werden. Doch ich würde wetten, wenn Sie einmal unſer gutes und friedliches Leben in Riballiére gekoſtet haben, wollen Sie nicht mehr von Paris ſprechen hören.
Albine: — Herr Fernand, das glaube ich nicht.
Ich: — Sie werden ſchen.
Albine: Ich bin deſſen, was ich ſage, ſicher.
Ich: — Ich fönnte Ihnen daſſelbe antworten, doch ich wiederhole, warten Sie, verſuchen Sie es, und Sie werden ſehen!
Albine: — Wir werden ſehen; doch wenn ich, wie ich nicht bezweifle . . . wenn ich es vorziehe, den größeren Theil des Jahres in Paris zuzubringen, ſo wird dies geſchehen, wie Sie mir verſprochen haben?
Ich: — Gewiß . wenn mich nicht. was glück⸗ licher Weiſe nicht wahrſcheinlich iſt, wenn mich nicht meine Geſundheit in Riballiére zurückhält, denn die Aerzte haben mir beſonders das Leben und die Luft auf dem Lande empfohlen; Sie würden aber einer Reiſe nach Paris zu Liebe nicht meine Geſundheit aufs Spiel ſetzen wollen . . . Und dann laſſen ſie hören, was finden ſie denn ſo Anziehendes in Ihrem Paris?
Albine: Ich ſagte Ihnen ſo eben, ich habe in Paris meine Familie und Freundinnen; dann gibt es doch viele Vergnügungen, die ich nicht kenne; wir leb⸗ ten ziemlich zurückgezogen. . . ohne große Zerſtreuungen, und, ich geſtehe Ihnen, Herr Fernand, ich würde ſehr gern, zum Beiſpiel, zuweilen auf den Ball, in die Oper gehen, ſchöne Feſte ſehen . . . was weiß ich!!!
Ich: — Ah! Sie haben ſehr Recht, meine liebe Freundin, wenn Sie ſagen: Was weiß ich! denn Sie würden ſich nicht alle dieſe Vergnügungen wünſchen, wenn ſie wüßten, wie kiter und langweilig ſie ſind.


