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Albine: — Man hat Ihnen das verordnet?
Ich: — Ja die Aerzte.
Albine: — Sie ſind alſo krank, Herr Fernand?
Ich: — Nicht gerade, meine liebe Albine; doch ich habe von meiner armen Mutter eine ziemlich zarte Geſundheit geerbt; ich bedarf großer Soraſamkeit, großer Schonung, und was die Pflege betrifft . .. ſo habe ich auf Ihre Zuneigung gerechnet, meine liebe Albine.
Albine: — Ich werde meine Pflicht thun.
Ich: — Ich werde alſo pünktlich um acht Uhr aufſtehen.. Jeden Morgen muß ich eine Taſſe Eſels⸗ milch trinken, und ſie würde mir heilſamer ſcheinen, wenn ich ſie aus Ihrer theuern Hand empfinge.
Albine: — Es ſoll geſchehen, wie Sie es wünſchen.
Ich: Wie gut ſind Sie . . . ich danke Ihnen; nach meiner Eſelsmilch werde ich eine halbe Stunde liegen bleiben; dann, je nach dem Wetter, gehe ich entweder bis zum Frühſtück ſpazieren, oder ich be⸗ ſpreche mich über meine Angelegenheiten mit meinem Verwalter; im Verlaufe des Morgens werden Sie, wenn Sie mir glauben, liebe Freundin, jeden Tag eine ſtille Meſſe in der Kirche des Dorfes hören, wo⸗ nach Sie einen Blick auf die verſchiedenen Dienſt⸗ geſchäfte Ihres Hauſes werfen.
Albine: — Eine ſtille Meſſe alle Tage?
Ich: — Nichts kann leichter und bequemer ſein; iſt die Kapelle gebaut, ſo werden Sie ſich von Ihrem Betzimmer aus ebenen Fußes dahin begeben; mittler⸗ weile wird man ſie im Wagen zur Kirche führen, wenn Sie es nicht etwa bei ſchönem Wetter vorziehen, zu Fuß dahin zu gehen.
Albine: — Ich ſpreche nicht von der größeren oder geringeren Leichtigkeit, um in die Kirche zu ge⸗ hen, Herr Fernand; mir ſcheint es nur genügend, alle Sonntage, wie Jedermann, dahin zu gehen.
ch: — Meine liebe Albine, glauben S mir, man
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